Willkommen bei unserem großen Cocktailshaker Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Cocktailshaker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Cocktailshaker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Cocktailshaker kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

    • Cocktail-Shaker helfen dir dabei, schnell Cocktails zuzubereiten. Mit einem Shaker kannst du in Windeseile leckere Getränke im Sommer und Winter mixen.
    • Man unterscheidet zwei Arten von Cocktail-Shakern: Zweiteilige ohne integrierten Barsieb und dreiteilige Shaker mit intergriertem Barsieb.
    • Der Umgang mit einem Cocktail-Shaker erfordert einiges an Übung, doch lassen sich mit dem richtigen Zubehör die verschiedensten Cocktails herstellen, wie es sonst nur Profis hinter der Bar können.

    Cocktail Shaker Test: Das Ranking

    Platz 1: Vinenco Cocktailshaker Set

    Platz 2: TecTake® Cocktailshaker Cocktail Set

    Platz 3: Mumbi Cocktail Mixer Bar Set

    Platz 4: Innovee Cocktailshaker Set

    Platz 5: Savisto Premium Cocktail Set

    Platz 6: Cookado Cocktail Shaker Bar Set

    Platz 7: Carl Mertens Boston Shaker

    Platz 8: Mato Cocktailshaker

    Platz 9: WMF Cocktailshaker Loft Bar

    Platz 10: Schott Zwiesel Boston Shaker

    Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Cocktail-Shaker kaufst

    Was kosten Cocktail-Shaker und wo kann man sie kaufen?

    Die Preise für einen Cocktail-Shaker rangieren zwischen 6 und 50 Euro, es gibt also sehr große Unterschiede. Generell kann man sagen, dass du bei einem Cocktail-Shaker ab 20€mit guter Qualität rechnen kannst. Da viele Cocktail-Shaker im Internet als Set zum Kauf angeboten werden, solltest du den Preis entsprechend hochrechnen.

    Du findest Cocktail-Shaker bei jedem gängigen Online-Shop wie amazon oder ebay, aber auch in diesen speziellen Online-Shops:

        • https://www.barstuff.de/
        • http://www.thebostonshaker.com/shop/

    Welche Modelle von Cocktail-Shakern gibt es?

    Es gibt grundsätzlich drei Arten von Cocktail-Shakern, die sich vor in ihrer Bauweise unterscheiden:

        • Boston-Shaker
        • French-Shaker
        • Cobbler-Shaker

    Der maßgebliche Unterschied ist, dass der Boston-Shaker und der French-Shaker zweiteilig sind, Cobbler-Shaker dreiteilig. Das bedeutet, dass beim Boston-Shaker und French-Shaker der für die Zubereitung obligatorische Barsieb fehlt. Der Barsieb sorgt dafür, dass die Eiswürfel für das Mixen auch im Shaker bleiben. Wenn ihr den Boston-Shaker kauft, müsst ihr euch also auch extra um einen Barsieb kümmern. Die dreiteiligen Cocktail-Shaker beinhalten dementsprechend bereits einen eingebauten Sieb.


    Zweiteilige Shaker bestehen nur aus einem Metallbecher, beim Boston-Shakerüblicherweise Edelstahl, und eine Mixglas.

    Der Vorteil von Metall ist, dass es sich schnell erwärmt bzw. abkühlt und dadurch leicht zusammenzieht, was die Haftung zwischen Glasteil und Metallbecher verstärkt.

    Beim Boston-Shaker wird der Metallbecher zum schütteln quer über das Mixglas gestülpt, beim French-Shaker passen beide Teile genau ineinander. Ansonsten ähneln sich die Modelle sehr.

    Dreiteilige Shaker bestehen aus einem Metallbecher, einer Verschlussklappe und einem Aufsatz mit eingebautem Sieb, der genau in den Metallbecher passt. Die Verschlussklappe entspricht in etwa dem Inhalt eines Shots und kann somit auch als Maß verwendet werden.

    Beide Versionen, zweiteilig und dreiteilig, haben ihre Vor- und Nachteile. Zwar ist es praktisch, einen Sieb bereits eingebaut vorzufinden. So könnt ihr zumindest keinen Fehler machen, wie etwa den Sieb nicht fest genug anbringen, sodass die Flüssigkeit beim Mixen ausläuft. So etwas passiert wahrscheinlich noch ziemlich häufig, wenn ihr Anfänger in Sachen Shaken seid.

    Cobbler Shaker mit Cocktail

    Cobbler Shaker eignen sich sehr gut für Einsteiger, da die Zubereitung der Cocktails einfacher ist. Außerdem können größere Mengen in einem Cobbler Shaker besser zubereitet werden, da sich der Boston Shaker bei einem zu hohen Füllstand nicht mehr verschließen lässt. (Foto: fedorkodratenko / 123RF.com)

    Dennoch ist der zweiteilige Boston-Shaker ist trotz des vermeintlichen Nachteils das am meisten genutzte Modell, denn mit separatem Sieb kann der Cocktail-Shaker leichter sauber gehalten werden. Bei einem eingebauten Sieb kann sich Schmutz leicher ansammeln, lässt sich hingegen der Sieb wie beim Boston-Shaker herausnehmen, ist das Reinigen viel leichter.

    Außerdem kann es bei einem Modell mit eingebautem Sieb schon einmal vorkommen, dass man nach dem Schütteln den Shaker unter warmes Wasser halten muss, um ihn überhaupt aufzubekommen. Das liegt an der sich im Innern des Shaker abkühlenden Luft, wodurch ein starker Unterdruck entsteht.

    Der Cobbler-Shaker ist generell leichter zu handhaben und wird öfter von Laien benutzt, denn hier reicht es, den Cocktail-Shaker mit einer Hand zu schütteln. Das geht mit dem Boston-Shaker aufgrund seiner Bauweise nicht. Dennoch ist der Boston-Shaker bei professionellen Barkeepern das beliebteste Modell.

    Wie die Vorteile und Nachteile interpretiert, bleibt euch überlassen. Mit etwas Übung sollte das Schütteln mit sowohl dreiteiligen Shakern als auch zweiteiligen Shakern kein Problem darstellen, der größte Unterschied liegt somit neben der Handhabung immer noch in der Reinigung der Shaker.

    Boston-Shaker

    VORTEILE

    • Lässt sich leicht öffnen
    • Verstopft nicht wie ein eingebauter Sieb
    • Einfache Reinigung

    NACHTEILE

    • Extra Anschaffung eines Siebs
    • Man muss mit beiden Händen shaken
    • Becher kann sich öffnen wenn der Barsieb nicht fest genug angebracht ist

    Cobbler-Shaker

    VORTEILE

    • Bessere Schaumbildung
    • Einhändige Bedienung
    • Inhalte laufen nicht aus

    NACHTEILE
    Schwer zu reinigen; Nach dem Shaken oft schwer zu öffnen

    Entscheidung: Welche Arten von Cocktail-Shakern gibt es und welche ist die richtige für dich?

    Was macht einen guten Cocktail-Shaker aus?

    Natürlich kann man jeden Cocktail per Hand mixen, wenn man möchte. Doch damit sich der bestmögliche Geschmack in der Mischung entfalten kann, ist die Zubereitung mit einem Cocktail-Shaker fast unerlässlich.

    Die Auswahl an Cocktail-Shakern ist groß, was Hersteller, Form und Farbe betrifft. Allerdings weisen die verschiedenen Modelle teilweise große Unterschiede in der Qualität auf. Daher solltet ihr euch vor dem Kauf unbedingt darüber informieren, welche Eigenschaften einen guten Cocktail-Mixer ausmachen.

    Die meisten Cocktail-Shaker sind aus Edelstahl, einige aus Metall und sogar PVC. Ein Cocktail-Shaker aus Edelstahl ist die teuerste Variante, dafür aber auch die beste Wahl, was die Qualität betrifft. Auffallend billige Cocktail-Shaker, die also weniger als 10 Euro kosten, neigen dazu, undicht zu sein. Die Dichtigkeit ist allerdings eines der wichtigsten Kriterien für einen guten Cocktail-Shaker, damit während dem Shaken nichts ausläuft.

    Vor dem Kauf, sollte sich überlegt werden, welche Funktionen der eigene Mixer unbedingt haben sollte. Zusätzlich sollten die möglichen Arten im Internet recherchiert werden. Damit der passsende Mixer zugelegt werden kann.

    Boston-Shaker bestehen aus einem Glasteil und einem Metallteil, das Metall zieht sich beim Kontakt mit der Kälte zusammen und es ensteht eine Anziehung zwischen beiden Komponenten. Solch eine Konstruktion ist also ziemlich dicht.

    Modelle mit Kunststoffüberzug können allerdings schnell undicht werden und sind daher nicht zu empfehlen.

    Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Cocktail-Shaker vergleichen und bewerten

    Beim Kauf von Cocktail-Shakern gibt es viel zu beachten. Je nach Typ, Material oder Zubehör wird der Cocktail-Shaker anders verwendet und weist verschiedene Vor- und Nachteile auf. Damit ihr beim Kauf die richtige Entscheidung trefft, liste ich euch hier die wichtigsten Kriterien zur Auswahl des richtigen Cocktail-Shakers auf.

    Material

    Das Material ist mit die wichtigste Eigenschaft eines Cocktail-Shakers. Zur Zubereitung der Cocktails ist die richtige Dichtigkeit enorm wichtig. Die meisten Cocktail-Shaker bestehen aus Edelstahl. Dieses Material hat die Eigenschaft, sich bei Einwirkung von Kälte zusammenzuziehen. Dadurch entsteht an Ansaugdruck und das Metall sowie das beim Shaker dazugehörige Rührglas haften fest aneinander.

    Von Cocktail-Shakern, die zusätzliche Bestandteile aus Kunststoff haben, ist abzuraten, da sich dadurch der oben erwähnte Ansaugdruck verringert und die Gefahr besteht, dass der Shaker undicht ist.

    Der Vorteil von Edelstahl ist zudem, dass es rostfrei ist, diese Eigenschaft besitzen also die allermeisten Cocktail-Shaker. Weitere Eigenschaften, auf die du beim Kauf achten kannst, sind:

    Für die Spülmaschine geeignet

    Die meisten Shaker sind es, aber bei einigen ist das abhängig vom Material nicht der Fall. Ob der Cocktail-Shaker geeignet für die Reinigung in der Spülmaschine ist, könnt ihr den Angaben für jedes Produkt entnehmen.

    Fassungsvermögen

    Die meisten Cocktail-Shaker besitzen ein ähnliches Fassungsvermögen zwischen 0,5l und 0,8l. Der Durchmesser bewegt sich dabei zwischen 8cm und 9cm, die Höhe zwischen 20cm und 30cm. Cocktail-Shaker, die sich in Höhe und Durchmesser weit außerhalb dieses Rahmens bewegen, sollten für dich zum Kauf nicht in Frage kommen. Ansonsten kommt es ganz auf deine Vorlieben an, wie groß der Shaker sein soll, die meisten Modelle haben ohnehin ein sehr ähnliches Fassungsvermögen.

    Gebrauch

    Für jede Bar und jede Disco ist ein Cocktail-Shaker unverzichtbar. Für den privaten Nutzer ist der Gebrauch eines Cocktail-Shaker erst einmal eine neue Erfahrung und es braucht einiges an Übung, bis man die Verwendung des Shakers perfekt beherrscht. Dabei kommt es auf viele Kriterien an: Lässt sich der Cocktail-Shaker einhändig benutzen oder brauche ich beide Hände? Beinhaltet der Shaker bereits einen Sieb oder muss ich einen Barsieb für das Mixen erst einmal einbauen?

    Der einfache zweiteilige Boston-Shaker ist unter den Profis der Klassiker. Alle Angebote, die den Boston-Shaker beinhalten, eignen sich somit für den professionellen Gebrauch. Dabei ist es egal, ob das Angebot als Set verkauft wird und noch weiteres Zubehör beinhaltet, es kommt auf den Shaker an sich an.

    Woran liegt das? Beim Benutzen des Boston-Shakers muss der Sieb selbst eingebaut werden. Das erlaubt mehr Flexibilität und verhindert, dass der Shaker sich verstopft. Außerdem muss der Boston-Shaker zwar mit beiden Händen bedient werden, lässt sich aber dennoch leichter benutzen. Somit gewinnt der Barkeeper nicht unbedingt mehr Zeit, wenn er nur mit einer Hand schüttelt und mit der anderen eventuell schon einen anderen Cocktail zubereitet.

    Alle anderen Shaker, egal ob zweiteilig oder dreiteilig, lassen sich im privaten Gebrauch gleich gut verwenden. Dabei kommt es ganz auf eure Vorerfahrung und euren Willen an. Ist euch ein handlicher Gebrauch wichtig? Dann vielleicht lieber ein Shaker, der sich mit einer Hand bedienen lässt und bereits einen eingebauten Sieb hat, da sonst nicht die Gefahr besteht, den Shaker nicht fest genug zu verschließen. Oder geht es euch um die leichtere Reinigung? Dann vielleicht doch lieber ein Boston-Shaker.

    Zubehör und Ausstattung 

    Jeder Cocktail-Shaker besteht schon einmal aus einem Edelstahl-Behälter und einem Rührglas bzw. Mixglas. Metallbecher und Glas werden zusammengesteckt, um die Zutaten und Eiswürfel im Shaker zu mixen. Im Rührglas werden zudem Cocktails wie ein Martini gerührt oder andere schichtweise zubereitet. Metallbecher und Rührglas sind elementare Bestandteile jedes Cocktail-Shakers.

    Wichtig ist, dass das Zubehör leicht zu reinigen ist und eventuell im Geschirrspüler gewaschen werden kann.

    Die zweiteiligen Cocktail-Shaker, wie der Boston-Shaker oder der French-Shaker, bestehen nur aus diesen Bestandteilen. Damit der Zubereitung eines Cocktails das kühlende Eis im Shaker bleibt, muss zusätzlich ein Sieb benutzt werden. So ein Barsieb müsst ihr euch also extra kaufen, wenn ihr euch für einen zweiteiligen Cocktail-Shaker entscheidet. Bei den wenigsten Modellen dieser Art, die ihr im Internet kaufen könnt, ist so ein Barsieb mit dabei.

    Dreiteilige Cocktail-Shaker oder auch Cobbler-Shaker haben bereits ein eingebautes Sieb, hier braucht ihr euch also nicht um den Kauf eines Siebs zu kümmern.

    Barsieb mit Cocktail

    Eissplitter, die durch das Schütteln entstehen und kleine Fruchtstücke haben in einem guten Cocktail nichts zu suchen. Durch das Abseihen des Cocktails bleiben ungewünschte feste Bestandteile im Barsieb. (Foto: ammentorp / 123RF.com)

    Beide Modelle weisen ihre Vor- und Nachteile auf; so lässt sich ein zweiteiliger Shaker ohne Sieb leichter reinigen, dreiteilige Shaker mit eingebautem Sieb müssen dafür nicht extra verschlossen werden. Beide Modelle, zweiteilig oder dreiteilig, leisten gleich gute Arbeit, es kommt bei der Wahl eines Cocktail-Shakers auch noch auf all die anderen Kriterien an.

    Neben diesem elementaren Unterschied gibt es noch einiges anderes an zusätzlichem Material, das ihr beim Kauf eines Cocktail-Shakers mit dazu bekommt. Hier stelle ich euch das weitere Zubehör vor:

    Skalierung

    Jeder Cocktail-Shaker besitzt ein Rührglas, bei einigen Modellen kann man diesen auch als Messbecher benutzen. Dazu ist natürlich eine angebrachte Skalierung notwendig, die nicht jeder Shaker hat.

    Barstößel

    Der Barstößel wird verwendet, um verschiedene Kräuter wie Minze oder auch Früchte zu zerkleinern. Er ist deshalb nur für eine beschränkte Auswahl an Cocktails wirklich notwendig.

    Barlöffel

    Der Barlöffel ist meist 20cm bis 24cm lang und für die meisten Cocktails notwendig. Er dient, wie der Name schon sagt, dem Umrühren von Cocktails. Der Stil ist meistens spiralförmig gedreht und ermöglicht so sehr schnelle Bewegungen beim Umrühren. Außerdem lassen sich mit dem Barlöffel auch Cocktails zubereiten, die schichtweise gebaut werden müssen – dazu lässt man die Flüssigkeiten entlang des Stils in das Glas laufen. Zudem dient der Barlöffel als Abmessung: Ein BL entspricht 0,5cl und damit etwa einem Teelöffel.

    Messbecher

    Das normale Rührglas, das jeder Cocktail-Shaker hat, kann mit entsprechender Skalierung auch als Messbecher fungieren. Einige Cocktail-Sets beinhalten aber auch einen extra Messbecher oder auch Jigger genannt. Das Maß entspricht meist 2cl bis 4cl. Doppelmessbecher sind zwei aneinander befestigte Becher mit jeweils unterschiedlichen Maßen.

    Eiscrusher

    Hierbei gilt es zwei Arten zu unterscheiden: es gibt Eiscrusher, die die Eiswürfel elektrisch zerstückeln, und solche, bei denen ihr diese Aufgabe manuell erledigen müsst. Bei elektrischen Eiscrushern werden die Eiswürfel in feinere Eisstückchen zerkleinert, die Stückchen können dafür aber auch matschig werden. Sucht ihr einen Cocktail-Shaker für den professionellen Gebrauch, so macht ein elektrischer Eiscrusher wegen seiner Schnelligkeit natürlich mehr Sinn.

    Manueller Eiscrusher eignet sich besser für privaten Gebrauch, da man genügend Zeit zum Zerstückeln des Eises hat. Elektrische Eiscrusher kann sich hingegen für professionellen Gebrauch besser eignen.

    Dichtung

    Einige Cocktail-Shaker haben eine zusätzliche Dichtung in Form eines Gummirings am Rand des Rührglases. Wie bereits erwähnt, entsteht die hauptsächliche Dichtigkeit beim Shaker durch den Ansaugdruck zwischen Metallbecher und Glas. Eine Gummidichtung ist daher nicht unbedingt notwendig und auch bei den wenigsten Shakern enthalten, beeinträchtigt die Qualität jedoch auch nicht.

    Automatik

    Die meisten Cocktail-Shaker werden von Hand geschüttelt und das macht auch die Kunst des Cocktail-Mixens aus. Dennoch gibt es auch automatische Cocktail-Shaker, bei denen der Schüttelvorgang elektrisch generiert wird. Diese Modelle schalten sich meist auch von allein ab. Solche Shaker sind allerdings eine Seltenheit und nicht zu empfehlen, da die Zubereitung für jeden Cocktail individuell ist und die Dauer und Stärke des Schüttelns am besten mit den Händen bestimmt werden kann.

    Weitere Extras

    Die normalen Bestandteile, also Metallbecher und Rührglas inklusive Sieb sind für den privaten Gebrauch meist völlig ausreichend. Gerade die zweiteiligen Boston-Shaker werden meist ohne jegliches Zubehör geliefert. Es gibt jedoch auch sehr viele Sets, die gleich mehrere der oben aufgezählten Materialien dazu liefern. Das Zubehör deutet, anders als das Herstellungsmaterial, nicht auf die Qualität des Shakers an sich hin.

    Deshalb solltet ihr euch von einem umfangreichen Set an Zubehör nicht blenden lassen. Wie wichtig euch das Zubehör ist, kommt ganz darauf an, welche Vielfalt an Cocktails ihr zubereiten wollt. Da Boston-Shaker im professionellen Gebrauch der Klassiker sind und auch für sehr gute Qualität stehen, kann es in diesem Fall Sinn machen, sich das Zubehör extra anzuschaffen, auch wenn das teurer werden kann.

    Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Cocktail-Shaker

    Wie mixt man einen Cocktail mit einem Cocktail-Shaker?

    Es gibt verschiedene Arten, einen Cocktail zuzubereiten. Manche Cocktails werden schichtweise in den Shaker hineingegeben, manche mit einen Stößel beziehungsweise Muddler gestoßen, wie etwa ein Gin Tonic, und manche gerührt, wie ein Martini, und viele Cocktails geschüttelt. Für die beiden letzten Varianten wird ein Cocktail-Shaker benutzt.

    Bei dünnflüssigen Cocktails reicht es in der Regel, die Flüssigkeiten einfach umzurühren, da sie durch das Schütteln und die Luftbläschen, die dabei entstehen, trüb werden könnten und unerwünschte Eissplitter in den Cocktail gelangen.

    Schütteln muss man Cocktails dann, wenn sie dickflüssige Zutaten wie Liköre, Eier oder auch Zitrussäfte beinhalten. Gerade bei Cocktails mit Eiern oder Sahne muss der Shaker oft länger geschüttelt werden, um eine Schaumbildung zu erreichen. Bei allen anderen Cocktails reicht es meistens, nur etwa 15 bis 20 Sekunden zu schütteln. Der Cocktail erreicht dann eine Temperatur von etwa minus 5 bis minus 8 Grad.

    Falls man sich nicht sicher ist, wie man den Mixer richtig benutzt, kann auch im Internet recherchiert werden

    Wie man schüttelt, ist eigentlich ganz egal, denn es hat auf die Verwässerung und Abkühlung der Zutaten kaum eine Auswirkung. In Japan wird zum Beispiel die Technik des Hard Shake praktiziert. Dabei werden die Eisstücke während dem Shaken erst zerstückelt, der Cocktail soll durch die Methode besonders kalt werden.

    Der Dry Shake wird genutzt, um mehr Schaum zu erzeugen, etwa bei Cocktails die Sahne oder Eier beinhalten. Dazu werden die Zutaten erst ohne Eis geschüttelt, erst danach werden die Eiswürfel hinzugegeben und der alles noch einmal geschüttelt.

    Dabei gilt es die Reihenfolge zu beachten, in der ihr die Zutaten in den Shaker gebt: Erst die Eiswürfel, dann erst Säfte, Likör, Alkohol oder was ihr für euren Cocktail gerade eben benötigt. Dann wird der Metallbecher bzw. Edelstahlbecher schräg so über das Mixglas gestülpt, dass beide Becher fest aneinander haften. Jetzt wird ordentlich geschüttelt, so lange es nötig ist (je nach Zutaten).

    Danach wird der Shaker mit dem Metallbecher nach unten abgestellt und das Mixglas mit einem Schlag an der Stelle, wo beide Teile miteinander verbunden sind, geöffnet. Das geht auch, indem man den Shaker an eine Tischkante schlägt und gegen das Glas drückt. Anschließend wird der Cocktail in das Glas gegossen. Dabei wird die Flüssigkeit erst mal durch ein Sieb geschüttet, damit die Eiswürfel im Shaker bleiben. Klingt alles nicht schwer, bedarf aber dennoch einiger Übung.

    Was sind die beliebtesten Cocktails?

    Die Bandbreite beliebter Cocktails reicht von exotisch und sommerlich wie einem Caipirinha, Pinha Colada der Mojito über frostig wie ein White Russian bis hin zu scharf wie ein Bloody Mary.

    Weitere beliebte Cocktails sind der mondäne Cosmopolitan und Manhattan, der südländische Cuba Libreund der fruchtige Klassiker Sex on the Beach.

    Die meisten Cocktails werden aus Rum, Wodka oder Whiskey sowie fruchtigen Zutaten gemixt. Die Bandbreite an möglichen Mischungen ist unerschöpflich, und so ist auch bei den oben genannten Klassikern für jeden Geschmack etwas dabei.

    Was sind klassische Zutaten für Cocktails?

    Wenn man schon einen Cocktail-Shaker zu Hause hat, will man diesen mit Sicherheit auch so oft wie möglich nutzen. Damit ihr nicht vor jeder geplanten Party panisch in den Supermarkt rennen müsst, könnte ihr hier über die klassischen Zutaten für die verschiedensten Cocktails nachlesen, die man immer gebrauchen kann.

    Säfte: Orangensaft, Kirschsaft, Zitronensaft, Marakujasaft, Ananassaft…alles was mit einer Frucht anfängt und mit Saft aufhört, kann man immer gut gebrauchen. Säfte machen schließlich die geschmackiche Essenz deines Cocktails aus.

    Früchte: Siehe oben…Orangen, Kirschen, Zitronen, Ananas, warum nicht auch Erdbeeren und Bananen… du kannst aus Früchten selbst frischen Saft pressen und einzelne Scheiben als Deko und zusätzliches Schmankerl an das Cocktailglas heften.

    Liköre: Neben Säften sind auch Liköre die Essenz deiner Cocktails. Häufig verwendete Liköre sind zum Beispiel Pfirsichlikör, Orangenlikör und Amaretto.

    Alkohol: Natürlich gibt es auch endlos viele alkoholfreie Cocktails die köstlich schmecken, aber für viele klassische Cocktails darf auch der Alkohol nicht fehlen. Getränke wie Wodka, Gin, Tequila und rum kann man für viele Cocktails verwenden.

    Eis: Ein eisgekühlter Cocktail schmeckt nochmal deutlich besser als er es ohnehin schon tut. Einfach eine Eisform kaufen, Wasser rein, in die Tiefkühltruhe und schon habt ihr immer genügend Eiswürfel für eure Cocktails.

    Welches Zubehör ist für das Mixen von Cocktails noch nützlich?

    Der Cocktail-Shaker nimmt einem schon die meiste Arbeit ab, aber der professionelle Selfmade-Barkeeper hat noch so einiges an Zubehör, das das Mixen von Cocktails noch erleichtert. Hier noch einmal ein kleiner Überblick:

    Messbecher: Ein Essentielles Gerät, wenn ihr die Flüssigkeiten für euren Cocktail genau dosieren wollt.

    Muddler: Muddler bedeutet Stößel und hilft dir beim Zerkleinern von Zutaten wie Kräutern, Minze oder Limetten.

    Barlöffel: Mit dem langen Edelstahllöffel kannst du deine Cocktails nicht einfach nur umrühren, sondern mit der Maßeinheit, die ungefähr der eines Teelöffels entspricht, deine Mengen an Zutaten auch abmessen. Bei geschichteten Cocktails hilft dir der Barlöffel außerdem, die Flüssigkeiten Schicht für Schicht in das Glas hineinlaufen zu lassen. Ein Allround-Talent also!

    Rührglas: Ein Rührglas wird, wie der Name schon sagt, bei Cocktails verwendet die nur gerührt werden müssen, wie etwa ein Martini.

    Icecrusher: Ein Icecrusher dient dazu, die Eiswürfel für den Cocktail zu zerkleinern. Dazu werden sie oben in den Icecrusher eingefüllt und mit durch Kurbeln in kleiner Stücke gebrochen. Anschließend holt man die Eisstückchen mit einer kleinen Schaufel unten aus der Schublade heraus.

    Alles das sind nicht unbedingt notwendige Materialien für das Zubereiten von Cocktails, erleichtern euch die Arbeit aber noch mehr und machen euch zu echten Profis.

    Geschichte des Cocktail-Shakers

    Cocktails wurden lange Zeit nicht geschüttelt, sondern lediglich gerührt oder von einem Glas in das andere geschüttet, bis die Zutaten sich genug vermischt haben – das sogenannte “rolling”, das sogar zu einer richtigen Kunst erhoben wurde.

    Mixing glass mit Cocktail

    Klassische Cocktails wie der „Old Fashioned” oder der „Dry Martini” werden nicht geschüttelt, sondern in einem sogenannten Mixing glass verrührt. Wenn das Rezept für die Zubereitung eines Cocktails nur klare Spirituosen und Zucker verlangt, wird der Cocktail angerührt. Bei der Zugabe von Fruchtsäften oder Likören muss der Cocktail in einem Shaker zubereitet werden. (Foto: Kondor83 / 77794724 / bigstockphoto.com)

    Erst ab der Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es üblich, den Cocktail in zwei ineinander gesteckten Gläsern oder Bechern zu schütteln. So entstand auch der Boston-Shaker, bei dem die Zutaten in einem Metallbecher und einem Mixglas geschütteln wurden. Auch der dreiteilige Cobbler-Shaker mit eingebautem Sieb und Verschlussklappe entstand in dieser Zeit, das erste Patent wurde 1872 für den „Apparatus for Mixing Drink“ von William Harnett aus New York angemeldet. 1882 wurde der Boston-Shaker zum erstem Mal im “Batender’s Manual” von Harry Johnson erwähnt, E.J. Hauck ließ sich den ersten dreiteiligen Shaker 1884 patentieren.

    Zum ersten Mal war die Rede von Cocktails in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, besonders bekannt wurde die Kunst des Cocktail-Shakens durch dessen Urvater, Jerry Thomas, der Werke wie “How to mix drinks” aus dem Jahr 1862 oder “The Bar-Tender’s Guide or How to Mix All Kinds of Plain and Fancy Drinks” verfasste.

    Jerry Thomas arbeitete selbst als Bartender im “El Dorado” in San Francisco und eröffnete später seine eigene Bar am Broadway in New York. Er vollbrachte dort regelrechte Kunststücke und erfand den berühmten Cocktail “Blue Blazer” aus brennenden Whiskey. Seine Kenntnisse haben über die Jahrzehnte hinweg bis heute zahlreiche (Hobby-)Barkeeper beeinflusst.

    In den 30er Jahren erlebten die Cocktail-Shaker einen richtigen Boom. Sie wurden in den verschiedensten Designs hergestellt, im Art-Deco-Stil, chromüberzogen, verziert und mit Griffen ausgestattet, einige sogar mit Rubin und Silber ausgestatte. Solche extravaganten Designs könnt ihr heute teilweise auch noch kaufen. Ein besonders bekanntes Modell ist der “Manhattan Cocktail Shaker” in besonders edlem Design.

    Im zweiten Weltkrieg wurde das Metall dann für Waffen benötigt und die Zeit der großen Designs endete – heute sind Cocktail-Shaker eher schlicht gehalten, beliebt sind sie nach einer Durststrecke jedoch wieder – und das zu recht.

    Die etablierten Arten von Cocktail-Shakern sind also schon lang entwickelte Modelle, die sich im Laufe der Zeit – bis auf die extravagenten Designs im Art-Deco-Stil, kaum verändert haben. Mittlerweile besteht sogar eine regelrechte Kultur rund um Cocktail-Shaker, verschiedene Techniken aus verschiedenen Kulturräumen verbreiten sich und die besten Methoden werden bei unterhaltsamen Bartender-Shows zelebriert.

    Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


    [1] https://www.callwey.de/buecher/bar-bibel/


    [2] http://cocktailbart.de/newsguides/barwerkzeug/cocktail-shaker-welchen-brauche-ich-in-meiner-hausbar/


    [3] http://www.cocktailberater.de/website/portal/barkunde


    [4] https://www.barschule-muenchen.de/37-fakten-die-man-ueber-cocktails-kennen-sollte

    Bildquelle: fedorkondratenko / 123rf.com

    Originally posted 2018-04-30 12:48:46.

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Malika

Veröffentlicht von Malika

Malika, aus der Schweiz, studiert zurzeit Publizistik-/ Kommunikationswissenschaften und Geschichte an der Universität Zürich. Ihr großes Interesse gilt den Bereichen Lifestyle, Fashion und Beauty. In ihrer Freizeit ist sie sehr aktiv auf sozialen Netzwerken und Youtube und verfolgt die neusten Trends und Entwicklungen. Für kitchenfibel.de taucht sie auch einmal in ganz andere Themenbereiche ein.

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