Zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2020

Willkommen bei unserem großen Knoblauchpresse Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Knoblauchpressen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich beste Knoblauchpresse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Knoblauchpresse kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Knoblauchpressen ermöglichen es dir, Knoblauch in feine Würfel oder Mus zu verarbeiten, mit denen du wunderbare Gericht verfeinern kannst.
  • Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Knoblauchpressen zum Drücken und Knoblauchpressen zum Drehen. Je nachdem, was du bevorzugst, eignet sich eine Variante besser als die andere.
  • Knoblauchpressen können entweder bei spülmaschinengeeignete Modellen in der Spülmaschine gereinigt werden oder müssen von Hand gewaschen werden, was sich manchmal als etwas aufwändig erweisen kann.

Knoblauchpresse Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Knoblauchpresse aus Zink-Druckguss

Die Knobi-Chef Knoblauchpresse von Tupperware ist etwa 220 g schwer. Durch das geringe Gewicht ist das Produkt für jeden geeignet und auch Kinder können damit problemlos umgehen. Auch das Pressen ist mit einem geringen Kraftaufwand möglich.

Die Füllkapazität reicht für mehr als eine Knoblauchzehe. Diese Knoblauchpresse kann sowohl für geschälte als auch ungeschälte Knoblauchzehen verwendet werden. Das hat den Vorteil, dass die Finger beim Schälen nicht den strengen Knoblauchgeruch annehmen.

Die beste spülmaschinengeeignete Knoblauchpresse

Die Knoblauchpresse von Silit ist etwa 300 g schwer. Die Füllkapazität reicht für nur eine Knoblauchzehe, auch kann die Presse nur für geschälte Knoblauchzehen verwendet werden.

Der sorgfältig verarbeitete Edelstahl ist rostbeständig, geschmacksneutral, pflegeleicht und spülmaschinengeeignet. Das macht die Reinigung besonders einfach. Die Löcher sind außerdem leicht unter fließendem Wasser zu reinigen und verbleibende Reste sind leicht mit einer Gabel herauszufischen.

Die beste Knoblauchpresse mit integriertem Reiniger

Diese Knoblauchpresse kann laut Hersteller nur für geschälte Knoblauchzehen verwendet werden. Die Füllkapazität reicht für mehr als eine Knoblauchzehe. Sie ist spülmaschinengeeignet und das Sieb für die Reinigung vollständig herausklappbar.

Das sorgfältig verarbeitete Zink ist rostbeständig, geschmacksneutral, pflegeleicht. Das Design dieser Knoblauchpresse ist schlicht und elegant. Die Griffe der Knoblauchpresse sind lang und ergonomisch geformt und passen somit in jede Hand.

Die beste Knoblauchpresse im Preis- Leistungsverhältnis

Die Füllkapazität dieser Knoblauchpresse reicht allerdings nicht für mehr als eine Knoblauchzehe. Es kann auch vorkommen, dass  eine große Zehe in zwei Durchgängen gepresst werden muss.

Diese Knoblauchpresse kann nicht für geschälte, sondern nur für ungeschälte Knoblauchzehen verwendet werden. Die Knoblauchpresse ist allerdings spülmaschinengeeignet und das Sieb herausnehmbar.

Die beste Knoblauchpresse mit integriertem Knoblauchschneider

Die Knoblauchpresse von Jamie Oliver ist etwa 400 g schwer. Damit ist sie eines der schwersten Modelle auf dem Markt. Die Füllkapazität reicht aber für mehr als eine Knoblauchzehe. Diese Knoblauchpresse kann sowohl für geschälte als auch ungeschälte Knoblauchzehen verwendet werden, da der Knoblauchpresse auch ein Knoblauchschäler beiliegt.

Das sorgfältig verarbeitete Zink ist rostbeständig, geschmacksneutral, pflegeleicht und auch spülmaschinengeeignet. Das macht die Reinigung besonders einfach.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Knoblauchpresse kaufst

Was ist der Unterschied zwischen einer Knoblauchpresse und einem Knoblauchschneider?

Der Unterschied zwischen den beiden Küchenhelfern besteht hauptsächlich in der Verarbeitungstechnik des Knoblauchs.

Durch das Quetschen der Knoblauchzehen in einer Knoblauchpresse werden die einzelnen Pflanzenzellen „zerpresst“. Dadurch erscheint der Geschmack durch das Pressen intensiver als durch das Schneiden der Knolle.

Knoblauchpressen werden primär dazu verwendet, um den Saft aus dem Knoblauch zu zerkleinern, der dann wunderbar auf beispielsweise Pizza verwendet werden kann. Bei Knoblauchschneidern hingegen wird der Knoblauch lediglich in kleine Stückchen zerkleinert, sie ersetzen also nur die Arbeit mit dem Messer.

Je nachdem, was du durch die Verarbeitung erzielen möchtest, eignet sich ein Utensil besser als das andere.

Um dir die Kaufentscheidung zwischen einer Knoblauchpresse und einem Knoblauchschneider zu vereinfachen, wollen wir dir beide Produkte einmal übersichtlich gegenüberstellen.

Eigenschaft Knoblauchpresse Knoblauchschneider
Verarbeitung Presst den Saft aus dem Knoblauch Zerkleinern den Knoblauch
Geschmack Intensiver, da der ganze Saft aus der Knoblauchzehe gepresst wurde Nicht so intensiv wie bei der Knoblauchpresse
Reinigung Aufwendig, weil Rückstände dort bleiben, wo der Knoblauch hindurch gepresst wurde Geht in den meisten Fällen sehr schnell und einfach

Du kannst aber natürlich auch jeweils eine Knoblauchpresse und einen Knoblauchschneider kaufen und sie für verschiedene Anlässe verwenden. In unserem Ratgeber befassen wir uns aber grundsätzlich nur mit Knoblauchpressen.

Vorteile und Nachteile von Knoblauchpressen

Der Hauptvorteil einer Knoblauchpresse ist, dass die Knoblauchzehen ausgedrückt und nicht nur geschnitten werden. Es entsteht dadurch also ein Saft, mit dem du diverse Gerichte verfeinern kannst.

Durch das Pressen ist der Knoblauch ebenfalls am gesündesten. Es wird nämlich der Inhaltsstoff Allicin freigesetzt, welcher vorbeugend gegenüber Krebs wirkt und die Durchblutung fördern soll.

Ein wesentlicher Vorteil ist aber auch eindeutig die Geschwindigkeit. Der Knoblauch beziehungsweise die Knoblauchzehe müssen nur geschält und anschließend gepresst werden.

Die Küchenhelfer besitzen jedoch auch ihre Nachteile. Einige Leute sind der Meinung, dass der Knoblauch an zu viel Aroma nach dem Pressen verliert. Andere finden das Gewürz dadurch aber angenehmer. Auch könnte die Reinigung umständlich werden, da nicht alle Modelle spülmaschinengeeignet sind und von Hand gewaschen werden müssen. In dem Punkt „Wie reinige ich eine Knoblauchpresse?“ erklären wir jedoch, wie du eine Knoblauchpresse reinigen kannst.

Vorteile
  • Feinere Verarbeitung von Knoblauch
  • Größere Portionen können verarbeitet werden
  • Knoblauchzehen müssen teilweise nicht geschält werden
  • Der Wirkstoff Alicin wird freigesetzt, das förderlich für die Gesundheit ist
  • Hände riechen danach kaum nach Knoblauch
Nachteile
  • Reinigung kann aufwendig werden
  • möglicherweise zu hoher Verlust an Aroma
  • Große und schwere Modelle benötigen viel Kraft für ein gutes Pressergebnis

Wie reinige ich eine Knoblauchpresse?

Bevor du dir eine Knoblauchpresse anschaffst, solltest du nachsehen, wie diese gereinigt wird. Einige Typen sind spülmaschinengeeignet, das heißt, sie können problemlos ohne großen Reinigungsaufwand in einer Spülmaschine gereinigt werden.

Falls das nicht der Fall ist, haben andere Modelle oft ein herausnehmbares Sieb, welches ohne großen Aufwand sauber gespült werden kann. Manche Küchenhelfer besitzen auch Noppen aus Gummi. Diese werden gegen das Sieb gedrückt, wodurch die Knoblauchreste größtenteils entfernt werden. Trotzdem solltest du immer darauf achten, dass auch wirklich alle Reste entfernt worden sind.

Fazit: Da sich die Reinigung als etwas aufwändig erweist, empfehlen wir dir definitiv Knoblauchpressen aus spülmaschinengeeignetem Material, da hier der Reinigungsaufwand minimal ist.

Was kostet eine Knoblauchpresse?

Der Preis für die meisten Küchenhelfer liegt bei ungefähr zehn bis 20 Euro. Die Kosten hängen natürlich vom Material und der Verarbeitung ab.

In der Regel ist dieses Küchenutensil teurer, wenn es aus Edelstahl verarbeitet ist, bei welchen der Preis in etwa 35 Euro beträgt.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 240 Produkte aus der Kategorie Knoblauchpresse untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Möchtest du also eine Knoblauchpresse von höherer Qualität erwerben, solltest du nicht beim Preis sparen, da sich hier ein höherer Anschaffungspreis merklich lohnt.

Knoblauchpressen aus dem höheren Preissegment sind meistens aus rostfreiem Edelstahl verarbeitet. Dadurch sind sie einerseits langlebiger, weshalb du für längere Zeit mit derselben Presse bedient bist, andererseits bieten diese die Möglichkeit, in der Spülmaschine gereinigt zu werden.

Zusätzlich unterscheidet sich die Kraft, die benötigt wird, um den Knoblauch zu zerkleinern, je nachdem, wie gut das Produkt verarbeitet ist.

Wo kann ich eine Knoblauchpresse kaufen?

Einerseits gibt es Knoblauchpressen in vielen Online-Shops zu kaufen. Das meiste Sortiment bieten definitiv Amazon und Ebay, da hier sehr viele Hersteller zu jeder Preisklasse vertreten sind.

Auch bieten diverse Supermärkte, Fachgeschäfte für Küchen und Kaufhäuser die hilfreiche Knoblauchpresse an. Ikea bietet beispielsweise seine hauseigenen Knoblauchpressen zum Verkauf an.

Die bekanntesten Online-Verkäufer von Knoblauchpressen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de

Wenn du dich lieber selbst von der Qualität der Küchenhelfer überzeugen willst, solltest du eine oder mehrere der folgenden Filialen, die es in fast jeder Stadt gibt, besuchen:

  • Galeria Kaufhof
  • Karstadt
  • IKEA

Insgesamt werden Knoblauchpressen aber günstiger in Online-Shops angeboten, weshalb wir dir Links zu den jeweils von uns vorgestellten Knoblauchpressen zur Verfügung stellen.

Da sich die Reinigung als etwas aufwändig erweist, empfehlen wir dir definitiv Knoblauchpressen aus spülmaschinengeeignetem Material, da hier der Reinigungsaufwand minimal ist.

Achte darauf, deine Presse gut zu reinigen oder regelmäßig in die Spülmaschine zu geben.

Wofür kann ich eine Knoblauchpresse noch verwenden?

Knoblauchpressen sind eine wunderbare Ergänzung zu deinen Küchenwerkzeugen, da sie noch für anderes Gemüse verwendet werden können.

Beispielsweise können Tomaten oder sogar Beeren gepresst werden. Ebenfalls kannst du damit auch sehr einfach Zwiebel pressen, um einen Saft zu bekommen, hauptsächlich wird aber Knoblauch und Ingwer damit verarbeitet, da sie speziell für diese Sorten von Gemüse gebaut werden.

Kann ich Knoblauch auch ohne Knoblauchpresse pressen?

Wenn du gerade keine Knoblauchpresse zur Hand hast, kannst du ganz einfach den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und mit Salz bestreuen. Nachdem du einige Minuten gewartet hast, damit das Salz vom Knoblauch eingezogen wurde, presst du mit der Schneide des Messers oder mit einem Löffelrücken den Knoblauch.

Falls du einen Mörser zu Hause haben solltest, bietet sich auch dieser wunderbar an, um Knoblauch zu zerkleinern.

Sollte ich Knoblauch pressen oder schneiden?

Abhängig davon, wie du dein Gericht würzen möchtest, ist eine Methode effektiver als die andere. Beim Pressen von Knoblauchzehen entsteht ein aromahaltiger Saft, der vielseitig eingesetzt werden kann. Wenn du aber kleine Scheiben als Endprodukt wünschst, solltest du den Knoblauch natürlich schneiden.

Ob du den Knoblauch nun pressen oder schneiden solltest, hängt also ganz davon ab, auf welche Art du ein Gericht zubereiten möchtest.

Entscheidung: Welche Arten von Knoblauchpressen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Knoblauchpresse ist in nahezu jeder Küche eine nützliche Ergänzung, um viele Gerichte schnell und einfach geschmacklich zu verfeinern. Wenn du auf das besondere Knoblauch-Aroma nicht verzichten möchtest, den langanhaltenden Geruch an den Händen und das mühselige Zerkleinern lästig findest, können wir dir diesen Küchenhelfer nur wärmstens empfehlen.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Knoblauchpressen:

  • Knoblauchpressen zum Drehen
  • Knoblauchpressen zum Drücken

Prinzipiell unterscheiden sich diese zwei Varianten in ihrer Handhabung, Material und Preis.

Je nachdem, wie viel du für diesen Küchenhelfer ausgeben möchtest und was deine individuellen Bedürfnisse sind, eignet sich ein Modell besser als das andere. Dazu möchten wir dir im Folgenden dabei helfen, herauszufinden, welche Knoblauchpresse sich am besten für dich eignet.

Wie funktioniert eine Knoblauchpresse zum Drehen und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bei einer Knoblauchpresse zum Drehen kannst du mehrere Zehen gleichzeitig einfüllen. Hier kommt eine Schraube zum Einsatz, die den Knoblauch zusammenpresst. Meistens ist diese Variante aus Kunststoff und günstiger als die Knoblauchpresse zum Drücken. Der Nachteil bei diesen Modellen ist jedoch die Verarbeitung aus Plastik, welche nicht unbedingt umweltfreundlich ist.

Vorteile
  • Günstiger als Knoblauchpressen zum Drücken
  • Mehrere Zehen gleichzeitig
  • Gute Möglichkeit zur Dosierung
Nachteile
  • Verarbeitung aus Plastik

Wie funktioniert eine Knoblauchpresse zum Drücken und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Knoblauchpressen zum Drücken sind meist aus rostfreiem Edelstahl und besitzen eine Kammer mit kleinen Öffnungen, durch die der Knoblauch gedrückt wird. Bei einigen dieser Knoblauchpressen kannst du sogar ungeschälten Knoblauch verwenden.

Diese Variante ist aufgrund der Verarbeitung aus Metall etwas teuerer als die Knoblauchpressen zum Drehen, die meistens aus Kunststoff gefertigt sind. Der Vorteil besteht hier in der häufigen Verwendung von rostfreiem Edelstahl, wodurch die Pressen langlebiger und geeignet für eine Reinigung in der Spülmaschine sind. Die Verwendung ist jedoch mit einem höheren Kraftaufwand verbunden, der je nach Modell variiert.

Vorteile
  • Kann in der Spülmaschine gereinigt werden
  • Langlebiger, wenn das Modell aus rostfreiem Edelstahl verarbeitet ist
  • Verarbeitung von ungeschältem Knoblauch möglich
Nachteile
  • Teurer als Knoblauchpressen zum Drehen
  • Mit Kraftaufwand verbunden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Knoblauchpressen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, wie du am besten Knoblauchpressen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen, zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Insgesamt handelt es sich dabei um:

  • Größe und Abmessungen der Knoblauchpresse
  • Reinigungsaufwand
  • Design
  • Qualität der Verarbeitung
  • Material
  • Eignung für ungeschälte Zehen

In den nächsten Absätzen bekommst du die Möglichkeit, dich mit den Kaufkriterien auseinanderzusetzen, damit du auch tatsächliche deine optimale Knoblauchpresse erwirbst.

Je nach Qualität und Verarbeitung der Presse lassen sich die einzelnen Knoblauchzehen gut oder weniger gut verarbeiten. Die Erfüllung der einzelnen Qualitätskriterien stellt außerdem sicher, dass die Freude am Küchengerät lange anhält.

Größe und Abmessungen der Knoblauchpresse

Eine gute Knoblauchpresse muss natürlich eine bestimmte Größe besitzen, um handlich und komfortabel zu sein. Die Länge des Griffs spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Handhabung der Knoblauchpresse. Ist der Griff zu kurz, liegt der Griff nicht bequem in der Hand und erschwert auch gleichzeitig das Drücken, da der Hebel-Effekt nicht optimal genutzt werden kann.

Daraus resultierend müsstest du also mehr Kraft beim Zerkleinern aufwenden, was auf Dauer ziemlich anstrengend ist und dir die Lust am Knoblauchpressen nimmt. Es spielt jedoch keine große Rolle, wenn der Griff zu lang ist, da die Knoblauchpressen meistens sowieso keine Griffe mit einer überschreitenden Länge von 20 Zentimetern besitzen.

Bei einer Knoblauchpresse zum Drehen gilt selbiges. Wenn der Griff nicht lang genug ist, um den Kolben leicht und ohne großen Aufwand zu drehen, sollte eine andere Presse in Erwägung gezogen werden.

Wichtig ist auch die Größe des Siebs beziehungsweise des Behälters der Knoblauchpresse. Davon abhängig ist nämlich die Anzahl an Zehen, die du in den Küchenhelfer füllen kannst.

Knoblauchpressen sind generell kaum platzverbrauchend, es hat also kaum Nachteile, wenn du dir ein größeres Modell besorgst. Vergewissere dich vor dem Kauf also, wie groß dieses Küchenutensil ist.

Reinigungsaufwand

Wir wissen, wie nervig es sein kann, nach jedem Gebrauch den Gegenstand reinigen zu müssen. Der Reinigungsaufwand ist also zweifelsohne kein Kriterium, das einfach vernachlässigt werden sollte.

Da sich die Hersteller jedoch größtenteils auch um dieses Problem gekümmert haben, sind einige Knoblauchpressen aus spülmaschinengeeignetem Material verarbeitet worden.

Das Problem ist nämlich, dass einige Metalle bei bestimmten chemischen Vorgängen oxidieren. Das ist nichts anderes als Rost, der das Utensil komplett unbrauchbar macht. Edelstahl ist ein Beispiel für ein rostfreies, also auch spülmaschinengeeignet, Material.

Ist eine Knoblauchpresse nicht spülmaschinengeeignet, sind diese jedoch manchmal mit Noppen ausgestattet, die dem Benutzer bei der Reinigung helfen. Die Noppen werden einfach gegen das Sieb gedrückt um die Knoblauchreste zu entfernen.

Auch erleichtern dir herausnehmbare oder klappbare Siebe die Reinigung. Das Sieb kann dadurch sehr einfach abgespült und gesäubert werden.

Um die Reinigung so einfach wie möglich zu halten, empfehlen wir dir eine spülmaschinengeeignete Knoblauchpresse. Diese besteht meistens auf rostfreiem Edelstahl oder sonstigem spülmaschinengeeignetem Material.

Design

Eine gute Knoblauchpresse zeichnet sich natürlich auch durch intelligentes Design aus. Darunter solltest du aber nicht nur eine schöne Optik, wie zum Beispiel anziehende Farben, verstehen. Ergonomische Griffe sind von großer Bedeutung, um dir beim Benutzen des Küchenhelfers ein besseres Erlebnis zu bieten.

Das ist natürlich vor allem in der Küche optimal, da du wahrscheinlich oft feuchte oder sogar nasse Hände beim Kochen hast. Cleveres Design sorgt also nicht nur für einen weiteren hübschen Küchenhelfer, sondern bietet auch Stabilität und Sicherheit in der Küche.

Qualität der Verarbeitung

Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine optimale Knoblauchpresse ist das Niveau der Verarbeitung. Beispielsweise kann es vorkommen, dass das Metall nicht richtig zusammengeschweißt wurde und deshalb plötzlich nicht mehr funktionstüchtig ist.

Solchen Knoblauchpressen solltest du natürlich aus dem Weg gehen und ein großes Augenmerk auf die Beschaffenheit des Objektes legen.

Es ist also sehr empfehlenswert, Bewertungen und Berichte auf Amazon über eine bestimmte Knoblauchpresse zu lesen und dir darüber ein Bild zu schaffen. Oft können nämlich schöne Bilder oder bekannte Marken täuschen, da es immer zu Produktionsfehlern kommen kann.

Ergonomische Griffe sind von großer Bedeutung, um dir beim Benutzen des Utensils ein besseres Erlebnis zu bieten.

Material

Grundsätzlich spielt das Material bei jedem Objekt eine immens wichtige Rolle. Knoblauchpressen sind hier also keine Ausnahme. Ein gutes Exemplar besteht meistens aus rostfreiem Edelstahl. Wie bereits erwähnt, sind diese Modelle aufgrund ihrer Beschaffenheit für die Spülmaschine geeignet.

Ein weiterer Vorteil, der sich aus der rostfreien Eigenschaft des Edelstahls bietet, ist die Langlebigkeit dieser Pressen. Dadurch ist eine Knoblauchpresse länger in Betrieb und muss erst zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt werden. Mehr Geld für ein teureres Modell auszugeben, kann sich auf lange Sicht also rentieren.

Gib aber darauf Acht, dass die Knoblauchpresse nicht zu schwer ist. Ein schweres Modell erfordert mehr Kraft beim Zerkleinern von Knoblauchzehen, was sich natürlich negativ auf das Pressergebnis auswirken kann.

Neben der Variante aus Metall gibt es Exemplare aus Kunststoff beziehungsweise Plastik. Wie robust die Verarbeitung ist, hängt natürlich von den jeweiligen Modellen und Herstellern ab und kann leicht gebrechlich oder aber auch sehr robust sein.

Material Aspekte
Edelstahl Rostfrei und umweltfreundlich. Lange Haltbarkeit. Stabiles Material.
Kunststoff Einfach Waschbar, da weiches Material, allerdings nicht Kratzfest und schlecht für die Umwelt.
Plastik Gerät, Leicht aber schlecht für die Umwelt

Im Großen und Ganzen gibt es zwar keinen bedeutenden Unterschied zwischen den Knoblauchpressen aus Metall und Pressen aus Kunststoff, wenn du jedoch nachhaltig denkst, solltest du eher die Finger von Knoblauchpressen aus Kunststoff lassen und zu den Typen aus Metall greifen.

Eignung für ungeschälte Zehen

Ein Vorteil von Knoblauchpressen ist, dass man sich den Knoblauchgeruch an den Händen erspart, wenn man auf das Schälen der einzelnen Zehen verzichten kann.

Dafür sind Pressen, die auch ungeschälte Zehen problemlos verarbeiten, besonders praktisch. Man spart nicht nur die Zeit, sondern auch ein sehr langes und ausgiebiges Händewaschen. Dadurch, dass die Schale der Zehen nicht durch die Löcher der Presse gedruckt wird, vereinfachst du dir die Reinigung.

Wenn du deinen Knoblauch fertig gepresst hast, kannst du einfach die Schale und die anderen nicht verarbeiteten Überreste aus dem Behälter herausfischen und die Presse dann entweder in die Spülmaschine stellen (sofern sie dafür geeignet ist), oder sie unter dem Wasser abspülen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Knoblauchpresse

Wer hat die Knoblauchpresse erfunden?

Die Erfindung der Knoblauchpresse stammt aus einem der innovativsten Länder der Welt, nämlich der Schweiz. Der Erfinder Karl Zysset, Gründer des Unternehmens „Zyliss AG“, erfand 1948 die allererste Knoblauchpresse überhaupt.

Das Unternehmen ist auch für zwei weitere weltweite küchentechnische Erfindungen verantwortlich: der Salatschleuder und dem Zwiebelhacker.

Geschichte des Knoblauchs

Knoblauch soll schon seit 5.000 Jahren in Verwendung sein und stammt ursprünglich aus Zentral- und Mittelasien.

Bereits im alten Ägypten wurde der Knoblauch als gesundheitsfördernd angesehen und galt sogar als heilig. Knoblauch wurde vor allem von den Arbeitern und Sklaven verzehrt, welche die Pyramiden bauten.

Er erhöhte nämlich die Kraft und Ausdauer der Arbeiter. Letztlich soll die Pflanze über Handelsrouten nach Europa gekommen sein. Im Mittelalter wurde der Knoblauch gegen die Pest und später gegen Skorbut und Rheuma verwendet.

Wo wird Knoblauch heute eingesetzt?

Knoblauch wirst du nicht nur in deiner Küche als Gewürz antreffen. Er kommt nämlich auch sehr oft in der Medizin aufgrund seiner gesundheitsförderlichen Eigenschaften aufgrund des Wirkstoffes Alicin zum Einsatz.

Das Gemüse hilft nämlich, das Herz-Kreislauf-System gesund zu halten. Knoblauch ist auch bei der Desinfizierung des Darms hilfreich und soll sogar bei Diabetes und Krebs eine sehr gesunde Wirkung entfalten.

Die Menge macht das Gift. Bei hohem Knoblauchkonsum können Magen- und Darmverstimmungen auftreten.

Personen mit niedrigem Blutdruck sollten ebenfalls eher selten zum Knoblauch greifen, da Knoblauch eine etwas blutverdünnende Wirkung aufweist.

Aufgrund der heilenden Wirkung greifen immer mehr Menschen zu Knoblauch als Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Knoblauchkapseln zurück.

Knoblauchkapseln

Diese sind Nahrungsmittelpräparate, welche meist mit Knoblauchpulver oder Knoblauchöl in Gelatine gefüllt verarbeitet werden.

Knoblauchkapseln sollen bei folgenden Problemen helfen:

  • Bluthochdruck
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Erkrankung der Herzkranzgefäße
  • Herzanfall
  • Arterienverkalkung

In seltenen Fällen können aber auch Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Magenschmerzen und Durchfall, auftreten.

Schwangeren Personen ist auch eher von der Einnahme der Kapseln abzuraten. Bei folgenden Krankheiten sollten Knoblauchkapseln aber vermieden werden:

  • Magengeschwür
  • Hämorrhoide
  • Chronische Gastritis
  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen beziehungsweise -beschwerden

Bei der Einnahme von Nahrungsmittelpräparaten empfehlen wir aber generell immer, vorher einen Arzt aufzusuchen, der dich professionell beraten und möglichen Konsequenzen vorbeugen kann.

Knoblauch in der Küche

Die Pflanze kann zum Verfeinern in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden. Von Suppen und Marinaden bis hin zu Pizza und Fleisch ist für jeden etwas dabei.

Knoblauch wird beispielsweise in Brote eingebacken oder gemeinsam mit Butter zu Knoblauchbutter verarbeitet. Falls du schon überlegst, was du als nächstes mit Knoblauch kochen willst, gibt es hier die besten Rezepte.

Knoblauch kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Die Würz- und Heilpflanze kann ganz frisch, vorgelagert oder eingelegt (in Öl oder Salzlake) gekauft werden. Je nach Lagerung kann der Knoblauch auf unterschiedliche Arten zubereitet werden.

Welche Knoblauchsorten gibt es?

Heutzutage gibt es eine breite Vielfalt an Knoblaucharten, die je nach Herkunft und Anbau unterschiedlich schmecken. Wir stellen dir einige der bekanntesten Knoblauchsorten vor:

Lagerknoblauch

Diese Art ist die wohl bekannteste und meist verbreitete Sorte weltweit. Dieser Typ unterscheidet sich je nach Herkunft in Geschmack, Größe und Form.

Frischer Knoblauch

Obwohl er keine eigene Sorte darstellt, wird der frische Knoblauch oft als eigene Sorte vermarktet. Er stellt lediglich eine überbegriffliche Bezeichnung für frisch geernteten Knoblauch dar, da er direkt nach der Ernte verkauft wird.

Schnittknoblauch

Diese aus China stammende Sorte ist eine Kombination aus Schnittlauch und Knoblauch. Die Blüten besitzen ein Aroma, das an Honig erinnert, weshalb sie in Asien als Delikatesse gelten.

Woran erkenne ich beim Einkaufen frischen Knoblauch?

Bevor du Knoblauch kaufst, solltest du sichergehen, dass du keine alte Knolle erwischst. Eine gute Methode ist, an den Knollen zu riechen und sie nach Keimen abzusuchen.

Ein stinkender Geruch ist ein Warnzeichen, da frische Knollen keinen Geruch aufweisen. Erst durch das Aufbrechen der Zehen entsteht der typisch intensive Duft. Keime deuten darauf hin, dass die Knoblauchknolle nicht gut oder zu lange gelagert wurde.

Ist der Stiel noch vorhanden, sollte er möglichst grün und saftig aussehen. Die Haut sollte die Knolle vollständig bedecken und keine Risse oder Druckstellen aufweisen.

Tipps und Tricks rund um den Knoblauch

Mundgeruch – Logischerweise ist der Griff zur Zahnbürste nach dem Verzehr von Knoblauch das effektivste Mittel gegen Mundgeruch. Falls das aber nicht möglich ist, empfehlen wir dir, ein paar Tropfen Zitronensäure in ein Glass Wasser zu mischen oder sogar in eine Zitrone zu beißen.

Geschmack – Knoblauch sollte nie braun, sondern höchstens goldgelb angedünstet werden, da das Gewürz nämlich Bitterstoffe erzeugt, wenn es erhitzt wird.

Haltbarkeit – Geschälte Knoblauchzehen kannst du in ein mit Olivenöl gefülltes und luftdichtes Gefäß in einem Kühlschrank aufbewahren, um den Knoblauch länger haltbar zu machen. Wichtig ist, dass der Knoblauch zur Gänze mit Öl bedeckt ist.

Du suchst ein „Wundermittel“, damit deine Freunde, nach einem Gespräch mit dir, nicht merken, dass du vorher in den Genuss von Knoblauch gekommen bist? Dann hilft der Biss in eine Zitrone, um den unangenehmen Mundgeruch zu beseitigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_70765734/knoblauch-besser-pressen-oder-schneiden-.html

[2] http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_69572740/vor-und-nachteile-der-knoblauchpresse.html

[3] Jin ZY et al., „Raw garlic consumption as a protective factor for lung cancer, a population-based case-control study in a Chinese population”, Cancer Prevention Research, Juli 2013, (Verzehr von rohem Knoblauch als Schutzfaktor vor Lungenkrebs, eine bevölkerungsbezogene Fall-Kontroll-Studie in einer chinesischen Bevölkerung)

[4] Devrim E et al., “Is garlic a promising food for benign prostatic hyperplasia and prostate cancer?”, Mol Nutr Food Res. 2007 Nov; 51 (11):1319-23, (Ist Knoblauch ein erfolgversprechendes Lebensmittel bei gutartiger Prostatavergrösserung und Prostatakrebs?)

Bildquelle: shutterstock.com / halfpoint

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Maria hat Ernährungspsychologie studiert und hilft mit ihren Artikeln Menschen dabei, ihre Ernährung umzustellen und dadurch zu mehr Energie und einem besseren Wohlbefinden zu gelangen.