Etwas, das in keiner Küche fehlen sollte ist eine Küchenwaage. Eine Küchenwaage hilft dir dabei deine Zutaten akkurat abzuwiegen, sodass dir jedes Rezept mit Sicherheit gelingen wird. Dadurch erleichtert sie dir das Backen und Kochen nach Rezept und deine Gerichte werden qualitativ hochwertiger.

Doch worin unterscheiden sich verschiedene Küchenwaagen? Die Antwort auf alle deine Fragen zu dem Thema Küchenwaagen findest du hier. Wir stellen dir hier in unserem großen Küchenwagen Test 2019 alle unterschiedlichen Modelle vor. So erklären wir dir alle verschiedenen Funktionen der Küchenwaagen sowie Vor- und Nachteile.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der Hilfe einer Küchenwaage kannst du Zutaten wie Mehl oder Zucker exakt abmessen. Das sollte dir das Kochen oder Backen enorm erleichtern.
  • Es gibt zwei verschiedene Arten von Küchenwaagen – digitale und analoge Küchenwaagen. Beide Typen sind komplett gegensätzlich und man sollte sich vor dem Kauf bewusst sein, welchen Typ man bevorzugt.
  • Digitalwaagen laufen nur mit Batteriebetrieb und bringen in den meisten Fällen viele nützliche Zusatzfunktionen mit sich. Analogwaagen hingegen beschränken sich auf die eigentliche Wiegefunktion, sind aber oft bei Nostalgikern und aufgrund des mechanisches Funktionsprinzips beliebt.

Küchenwaage Test: Favoriten der Redaktion

Die beste digitale Küchenwaage

Insgesamt ist die Soehnle Page Profit digitale Küchenwaage eine sehr hochwertige und zuverlässige Waage. Sie bietet den Vorteil, dass sie auch schwerere Gewichte messen und mit der Hold-Funktion speichern kann. Das Design ermöglicht eine gute Verstauung, leichte Reinigung und dank Sensortechnologie, eine einfache Bedienung durch Fingerberührung.

Diese Küchenwaage begeistert durch ihre große Fläche und Gramm Genauigkeit, wodurch sie ideal zum Kochen und Backen geeignet ist. Zusätzlich ist sie mit einer praktischen Zuwiegefunktion ausgestattet.

Die Küchenwaage mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Alles in allem ist die digitale Waage von Amir ein zuverlässiges Modell mit allen notwendigen Funktionen, weshalb das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Gerät unschlagbar ist. Die Küchenwaage misst Elemente zwischen 1 Gramm und 5 Kilo, während sie dabei zwischen 6 verschiedenen Wäge-Einheiten unterscheiden kann.

Die Küchenwaage im stilvollem Edelstahldesign bietet ein großes LCD-Display, womit die Ergebnisse klar und deutlich ablesbar sind. Zusätzlich besitzt die Waage die TARA- und AutoOff-Funktion. Batterien sind im Lieferumfang enthalten – Das Wiegen kann also direkt beginnen.

Die beste analoge Küchenwaage

In dieser analogen Küchenwaage von Soehnle ist Platz für ganze 1,75 Volumen mit bis zu 5 Kilo Gewicht. Die Wiegeschale ist besonders praktisch, da sie abnehmbar ist und somit direkt zum Kochen oder Backen weiterverwendet werden kann.

Durch die große Vollsichtsskala ist die Lesbarkeit der Ziffern sehr mühelos und einfach gestaltet. Diese Waage besticht durch ihr edles aber auch gleichzeitig klassisches Edelstahldesign.

Die beste Retro-Küchenwaage

Diese mechanische Küchenwaage ist perfekt für alle Retrofans: Das klassische Produkt bietet eine Wiegekapazität bis zu 5 Kilo mit einer 20 Gramm Schritt-Einteilung. Das Ziffernblatt ist groß und gut lesbar.

Das Gehäuse der Küchenwaage ist aus robustem Stahl angefertigt und weist eine besonders hohe Standfestigkeit auf. Die Schale aus Edelstahl ist abnehmbar und kann somit auch gleich weiter zum Kochen und Backen verwendet werden.

Die beste Küchenwaage mit USB-Anschluss

Diese digitale Küchenwaage von CHwares wiegt deine Küchenelemente zwischen 0.1 Gramm und 3 Kilo und kann zwischen ganzen 9 Einheiten unterscheiden. Der große LCD Display zeigt die Messungen groß an, selbst bei schlechtem Licht. Zusätzlich ist die Waage mit einem Schwerkraft Sensor und der praktischen Tara Funktion ausgestattet.

Das besondere an dieser Küchenwaage ist, dass sie per USB aufgeladen werden kann. Ein Kabel ist in der Lieferung enthalten. Praktisch ist auch, dass das Display den Akkustand des Geräts anzeigt und warnt, wenn dieser niedrig ist.

Die beste Wand-Küchenwaage

Praktisch und schick: Die einklappbare Wandküchenwaage von Beurer ist ein echter Hingucker in deiner Küche. Das Gerät mit Uhrzeit und Timerfunktion hält trotz der Anbringung größere Gewichte aus. Die Wiegefläche aus Sicherheitsglas ist robust und sicher angefertigt.

Die praktische Tara-Zuwiegefunktion macht es möglich, viele unterschiedliche Zutaten einfach und schnell abzuwiegen. Insgesamt bezeichnet der Hersteller diese Küchenwaage als leicht zu montieren, praktisch und platzeinsparend.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Küchenwaage kaufst

Was kostet eine Küchenwaage?

Preislich findet man im Bereich Küchenwaagen für jeden Geldbeutel ein passendes Modell. Sowohl bei digitalen Waagen als auch bei analogen ist die Preisspanne sehr groß und man sollte sich vor dem Kauf gut darüber informieren, welche Waage ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Bezogen auf die digitalen Küchenwaagen beginnen die günstigsten Modelle bereits bei etwas mehr als 6 Euro. Das steigert sich bis hin zu den „Profi-Modellen“, die im beginnenden dreistelligen Bereich liegen. Daran sieht man, dass die Preise je nach Ausstattung und Design stark variieren.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Küchenwaage untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Bei den analogen Waagen hängt der Preis nicht hauptsächlich von der Ausstattung ab, sondern eher von der Optik oder vom Hersteller. Die Preise bei dieser Art von Waagen liegen zwischen knapp 8 Euro und 75 Euro.

Typ Preisspanne
Digitale Küchenwaage ca. 6-130 €
Analoge Küchenwaage ca. 8-75 €

Wo kann ich eine Küchenwaage kaufen?

Haushaltswaagen kannst du entweder im Fach- und Einzelhandel oder im Internet kaufen.

Kaufhäuser und Elektrogeschäfte bieten dauerhaft ein begrenztes Angebot an digitalen und analogen Waagen an. Auch Supermärkte oder Discounter wie zum Beispiel Aldi oder Lidl verkaufen ab und zu Küchenwaagen als Aktionsware.

Der Vorteil eines Kaufes im Geschäft liegt auf der Hand – man ist in der Lage das Gerät zu begutachten und auszuprobieren. Bei Problemen hat man einen direkten Ansprechpartner und kann den Artikel ganz einfach im Geschäft reklamieren.

Der Onlinehandel hingegen verfügt über eine viel größere Auswahl an Küchenwaagen. Zudem ist man in der Lage die Preise direkt zu vergleichen und findet so fast immer das günstigste Angebot.

Die gängigsten (Online-)Händler zum Kauf einer Küchenwaage haben wir im Folgenden aufgelistet:

  • amazon.de
  • eBay.de
  • otto.de
  • Expert
  • Saturn
  • Media Markt

Welche Funktionen gibt es bei einer Küchenwaage?

Neben der Grundfunktion des Abwiegens von Lebensmitteln hat eine digitale Küchenwaage heutzutage durchaus noch andere Funktionen zu bieten. Im Gegensatz dazu ist die analoge Waage auf die genannte Grundfunktion beschränkt.

Die Zusatzfunktionen variieren natürlich je nach Modell und Hersteller und man kann nicht davon ausgehen, dass jede digitale Waage die folgenden Funktionen besitzt:

  • Tara Zuwiegefunktion
  • Hold-Funktion
  • Sprachfunktion
  • Nährwertanalyse
  • Uhrzeitangabe
  • Timer-Funktion
  • Batteriestand-Anzeige
  • Abschaltautomatik
  • Umrechnung in andere Maßeinheiten
  • Solarbetrieb
  • App auf Smartphone
Gerhard JagerExperte für Kochzubehör

„Du suchst eine gute Küchenwaage? Mein Tipp: Achte darauf, dass sie auch kleine Gewichte, mindestens ab einem Gramm, exakt messen kann. Außerdem sollte die Auflagefläche so groß sein, dass bequem auch mal eine größere Schüssel oder Topf darauf Platz finden können ohne irgendwo anzustoßen.“

Elektronische Waagen können mit ganz vielen verschiedenen Zusatzfunktionen punkten. Die gängigsten Funktionen sind die Tara-Funktion, die Batteriestand-Anzeige, die Abschaltautomatik und die Umrechnung in andere Maßeinheiten.

Die Tara-Funktion dient dazu die Waage quasi auf „0“ zu setzen. Das ist dann von großem Vorteil, wenn lose Lebensmittel wie Zucker oder Mehl gewogen werden, da diese nicht einfach auf die Waage gegeben werden können, sondern in eine Wiegeschale geschüttet werden müssen.

Das Eigengewicht des Behälters verfälscht natürlich das Gewicht der Zutaten und kann mithilfe der Tara-Funktion zurückgesetzt werden, damit nur die Zutaten ohne die Schale gewogen werden.

Vorteilhaft ist die Tara-Funktion ebenfalls, wenn man mehrere Zutaten nacheinander wiegen möchte. Nachdem eine Zutat abgewogen wurde, kann die Waage auf Null gesetzt werden und die nächste Zutat ist an der Reihe. Dadurch entfällt das meist lästige Kopfrechnen.

foco

Wusstest du, dass bei gewissen Lebensmitteln sehr genau abgewogen werden muss?

Ein bekanntes Beispiel ist der Kaffee: Wenn man für eine Tasse 11 Gramm Kaffee benötigt und die Waage um 2 Gramm abweicht, dann führt das zu einer überproportionalen Abweichung von 18%, die man definitiv schmecken kann.

Die Hold- oder Memory-Funktion speichert das Gewicht des zuletzt abgewogenen Lebensmittels. So kann man sich noch ein zweites Mal vergewissern. Besonders praktisch ist diese Funktion auch, wenn das Display durch einen großen Behälter verdeckt wird. Nachdem der große Gegenstand entfernt wurde, kann man sich das Gewicht einfach nochmal anzeigen lassen.

Die Sprachfunktion ist eigentlich selbsterklärend. Das Gewicht auf dem Display wird vorgelesen, anstatt nur angezeigt zu werden. Diese Funktion ist vor allem für Senioren oder für Menschen mit Sehbehinderung sehr vorteilhaft.

Die Funktion der Nährwertanalyse eignet sich für Leute, die einen Überblick über ihre Ernährung behalten möchten oder müssen. Deswegen ist eine Waage mit dieser Funktion für Gesundheitsbegeisterte als Fitnesswaage oder für Diabetiker ein großer Pluspunkt.

Statt einfach nur das Gewicht der Lebensmittel zu bestimmen, zeigt solch eine Digitalwaage sämtliche Nährwerte wie zum Beispiel Kalorien, den Salz- sowie den Proteingehalt, den Fettanteil, die Kohlenhydrate und die Broteinheiten an.

Die Uhrzeitangabe auf manchen Küchenwaagen sorgt dafür, dass man immer die Zeit im Blick hat, auch wenn im Raum keine Uhr vorhanden ist. Bei der digitalen Küchenwaage wird die Uhrzeit natürlich auch im Digitalformat angezeigt. Es gibt aber auch analoge Waagen, die zusätzlich zu der Gewichtsskala ein Uhrwerk eingebaut haben.

Die Uhrzeitangabe wird manchmal auch um eine Timer-Funktion ergänzt. Diese hilft dabei, immer alle Koch- und Backzeiten zu kontrollieren. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird man durch einen Alarm erinnert.

Durch die Batteriestand-Anzeige weißt du immer, wann es Zeit wird eine neue Batterie für die Waage zu besorgen. Damit kannst du vermeiden, dass die Waage zu einem unpassenden Zeitpunkt oder sogar während des Wiegevorgangs den Geist aufgibt.

Die Abschaltautomatik sorgt dafür, dass die Lebensdauer der Batterie verlängert wird. Oftmals wird man abgelenkt oder man vergisst, die Waage auszuschalten und sie läuft weiter, bis die Batterie leer ist. Durch diese Funktion schaltet sich die Digitalwaage nach einer bestimmten Zeit von alleine ab.

Die Funktion zur Umrechnung in andere Maßeinheiten ist dann hilfreich, wenn man Rezepte aus anderen Ländern benutzen möchte. Da kommen oft andere Maßeinheiten wie zum Beispiel das amerikanische Unze (oz) oder Pfund (lb) zum Einsatz. Die Umrechnungsfunktion erspart das lästige Recherchieren und Umrechnen im Kopf.

Der Solarbetrieb ist vor allem für die Umweltbewussten unter uns zu empfehlen. Solarbetriebene Waagen besitzen Solarzellen, die jegliche Lichteinstrahlung einfangen und so ohne sonstige Stromquelle funktionieren. Besonders aus ökologischer, aber auch aus finanzieller Sicht ist diese Funktion zu empfehlen.

Dank der modernen Technik ist es heute sogar möglich seine Digitalwaage mit einer App auf dem Smartphone zu verbinden. Die Verbindung zwischen Waage und Smartphone läuft üblicherweise über Bluetooth. Durch diese Verbindung soll von einer bestimmten App auf dem Smartphone das Rezept direkt auf die Küchenwaage übertragen werden, die den Käufer dann Schritt für Schritt durch das Rezept führt.

Nennenswert ist hier jedoch, dass es noch nicht viele Waagen gibt, die diese Funktion unterstützen und diese dann preislich natürlich auch teurer sind. Außerdem sind oft nur bestimmte Smartphones kompatibel.

Vor dem Kauf einer elektronischen Küchenwaage sollte man sich individuell Gedanken darüber machen, welche Funktionen ein Muss und welche ein Kann darstellen, um das passende Modell zu finden.

Küchenwaagen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn für das Gelingen von Speisen bestimmte Zutaten wie zum Beispiel Mehl, Zucker, Speisefette in einem bestimmten Verhältnis gemischt werden müssen und ein bloßes Abschätzen nicht ausreicht. (Bildquelle: unsplash.com / Maria Molinero)

Was sind die Alternativen zu einer klassischen Küchenwaage?

Nennenswerte Alternativen zur typischen Küchenwaage sind zum Beispiel eine Löffelwaage, eine Präzisionswaage, eine Briefwaage oder eine Taschenwaage. Je nach Bedarf kann es sein, dass man mit einer der Alternativen besser versorgt ist, als mit einer klassischen Küchenwaage. Der Vorteil einer Küchenwaage ist jedoch, dass sie universell einsetzbar ist.

Folgende Alternativen werden wir im Folgenden beschreiben:

  • Löffelwaage
  • Präzisionswaage
  • Briefwaage
  • Taschenwaage

Eine Löffelwaage eignet sich vor allem dann, wenn man oft sehr kleine Mengen abwiegen muss, wie etwa Gewürze. Eine Präzisionswaage wird auch Feinwaage genannt und ermöglicht eine besonders exakte Bestimmung des Gewichtes.

Eine Briefwaage ähnelt einer Feinwaage, aber wie der Name bereits sagt, ist sie vor allem zum Abwiegen von Briefen da. Die Taschenwaage ist ein treuer Begleiter, wenn man die Waage oft transportieren oder irgendwohin mitnehmen muss.

Wenn du also eine Waage für einen dieser speziellen Zwecke benötigst, solltest du über die Anschaffung einer Alternative zur Küchenwaage nachdenken. Die Küchenwaage als Grundausstattung wird trotzdem meist in jedem Haushalt benötigt.

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Wusstest du, dass mithilfe einer Küchenwaage eine genaue Garzeiteinhaltung vereinfacht wird?

Wenn du beispielsweise Burgerpatties vor dem Braten so portionierst, dass sie alle dasselbe Gewicht aufweisen, dann werden sie auch zur gleichen Zeit durchgegart sein.

Welche Batterie brauche ich für meine Digitalwaage?

Da die elektronische Küchenwaage nur mit Batteriebetrieb läuft ist es wichtig sich vor dem Kauf darüber bewusst zu sein, welche Batterien im Normalfall benötigt werden. Da die Batterien eine zeitlich begrenzte Laufzeit haben, mussst du regelmäßig neue Batterien für die digitale Küchenwaage kaufen.

Für die meisten digitalen Küchenwaagen werden die kleinste Batteriegröße AAA oder eine Knopfzelle – gängigerweise der Größe CR 2032 – benötigt. Der Einsatz von AAA Batterien könnte als kleiner Pluspunkt beschrieben werden, da sie etwas günstiger und überall erhältlich sind.

Ist es möglich, die Küchenwaage an der Wand zu montieren?

Es gibt einige Modelle von digitalen Küchenwaagen, die explizit für die Befestigung an der Wand vorgesehen sind. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man eine kleine Küche mit wenig Arbeitsfläche hat und man die Waage nicht immer wieder verstauen will, da sie oft zum Einsatz kommt.

Viele der Waagen zur Wandmontage kann man auch hochklappen, damit sie noch platzsparender sind.

Wandwaagen können einfach an einen beliebigen Platz an der Küchenwand geschraubt werden. Die Stelle ist aber nur dann geeignet, wenn man trotzdem problemlos die Lebensmittel auf der Waage positionieren und das Display ablesen kann.

Bei einer Küchenwaage zur Wandmontage muss man vor allem darauf achten, dass die Tragkraft nicht überschritten wird, da sonst die Scharniere darunter leiden oder die Waage abbrechen könnte.

Entscheidung: Welche Arten von Küchenwaagen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Typen von Küchenwaagen:

  • Digitale Küchenwaagen
  • Analoge Küchenwaagen

Da sich die zwei Arten sehr stark unterscheiden, haben sie verschiedene Vorteile und Nachteile.

Je nach deinen Vorlieben und deinem individuellen Koch- und Backverhalten solltest du dich entweder für eine digitale oder für eine analoge Küchenwaage entscheiden. Der folgende Abschnitt hilft dir dabei, herauszufinden, welche Art von Küchenwaage sich am besten für dich eignet.

Aus diesem Grund stellen wir dir die zwei oben genannten Typen von Küchenwaagen vor und beschreiben dir, worin die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen.

Was ist eine digitale Küchenwaage und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Die digitale Küchenwaage bietet mit ihrer Messgenauigkeit und oftmals vielen zusätzlichen Funktionen einen funktionellen Begleiter für alle, die regelmäßig in der Küche tätig sind.

Digitale Küchenwaagen werden auch elektronische Küchenwaagen genannt, weil innerhalb der Waage der elektrische Widerstand durch einen Mikrochip gemessen wird und das Gewicht dann auf einer Digitalanzeige angegeben wird.

Sie ermöglichen optimale Ergebnisse beim Backen oder Kochen, da die Zutaten grammgenau abgewogen werden können und somit die Gelingsicherheit für Rezepte deutlich steigt.

Ein großer Vorteil der digitalen Küchenwaage gegenüber der analogen Küchenwaage sind natürlich die bereits genannten präzisen Messergebnisse, die erreicht werden können.

Vorteile
  • Präzise Messergebnisse
  • Viele zusätzliche Funktionen
  • Intuitive Bedienung
  • Kompakte Größe
Nachteile
  • Benötigt Batterien
  • Meist sehr schlichtes Design

Die Bedienung wird dadurch erleichtert, dass es viele zusätzliche Funktionen gibt, die in digitale Waagen integriert sein können. Es gibt unter anderem die Abschaltautomatik, die Tara-Funktion oder die Sprachfunktion. Genauer werden die zusätzlichen Funktionen aber noch im Abschnitt „Welche Funktionen gibt es bei einer Küchenwaage?“ beschrieben.

Die meisten elektronischen Küchenwaagen können ebenfalls durch ihre kompakte Größe punkten. Sie sind häufig sehr klein und platzsparend und können somit in jeder Küche untergebracht werden.

Den einzigen Nachteil, den die digitale Technik bei den Küchenwaagen bringt, ist die Tatsache, dass die Waagen Batterien benötigen. Deshalb ist man auf diese Komponente angewiesen – ohne Strom läuft die digitale Küchenwaage nicht und man muss sich nach einer Alternative umsehen.

Digitalwaagen sind platzsparend, funktionell und präzise, brauchen jedoch regelmäßig neue Batterien, um zu funktionieren.

Wie lässt sich eine analoge Küchenwaage beschreiben und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Wenn du ein Fan von Retrodesigns bist und die Optik beziehungsweise Nostalgie dem funktionellen Nutzen vorziehst, dann ist eine analoge Küchenwaage genau das Richtige für dich.

Die analoge Küchenwaage als Gegenpol zur digitalen Küchenwaage wird oft auch als mechanische oder manuelle Küchenwaage bezeichnet. Sie funktioniert ohne Strom, indem sie das Gewicht eines Lebensmittels durch einen Zeiger auf einer Skala anzeigt. Nachdem etwas auf der Waage positioniert wurde, schlägt der Zeiger durch die Gewichtseinwirkung manuell aus – deshalb der Name.

Aufgrund ihres Aussehens wird die mechanische Standwaage oft auch als Retrowaage betitelt. Das erklärt, warum sie besonders bei Nostalgikern beliebt ist, die ein Faible für besonderes Design haben.

Vorteile
  • Optisch ansprechendes Design
  • Keine Unterhaltungskosten
  • Zuverlässigkeit
Nachteile
  • Grobe Messergebnisse
  • Nicht so platzsparend

Aufgrund der groben Messergebnisse sind analoge Küchenwaagen eher nicht für regelmäßiges Kochen und Backen geeignet – es sei denn, man legt nicht viel Wert auf Perfektion, sondern eher auf das Gefühl „Kochen wie zu Großmutters Zeiten“. Wenn man schon viel Erfahrung hat und größtenteils intuitiv die Mengen abschätzen kann, dann reicht vielleicht auch eine manuelle Küchenwaage als Unterstützung aus.

Analoge Küchenwaagen sind oft ziemlich sperrig und können nicht so einfach verstaut werden wie die modernen, elektronischen Küchenwaagen.

Den Besitzern einer analogen Waage geht es aber meistens sowieso darum, die Waage mit ihrem nostalgischen Design zu präsentieren. In diesem Fall muss die Größe nicht unbedingt einen Nachteil darstellen, wenn man ausreichend Platz in der Küche zur Verfügung stehen hat.

Ein Vorteil der analogen Küchenwaage ist der Aspekt, dass keine weiteren Unterhaltungskosten aufkommen, da sie völlig mechanisch läuft und keinen Strom benötigt. Aus diesem Grund ist die analoge Waage womöglich zuverlässiger als die digitale, da sie jederzeit einsatzbereit ist, auch wenn keine Batterien vorhanden sind. Außerdem ist sie nicht so anfällig für Defekte.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Küchenwaagen vergleichen und bewerten

Da es heutzutage im Bereich Waagen so viele verschiedene Modelle mit verschiedenen Funktionen gibt, besteht eine größere Notwendigkeit denn je, den Lesern Hilfestellung bei der Entscheidung zu bieten.

Der folgende Abschnitt soll zeigen, welche Kriterien beachtet werden sollten, um Küchenwaagen gegenüberzustellen und anschließend zu beurteilen. Dadurch wird es dir leichter fallen, dich für das richtige Gerät zu entscheiden.

Diese Faktoren werden im Einzelnen vorgestellt:

  • Die maximale Tragkraft
  • Feineinteilung
  • Größe / Gewicht
  • Design
  • Einfachheit der Reinigung
  • Extra-Funktionen und -Ausstattung
  • Batterien

Jedes dieser Kaufkriterien wird in den nachfolgenden Absätzen erklärt und welche Ausprägung vielleicht Vor- und Nachteile bringen könnte.

Maximale Tragkraft

Die Tragkraft einer Waage ist eigentlich das Hauptunterscheidungsmerkmal, wenn man die zusätzlichen Funktionen bei einer digitalen Küchenwaage einmal außen vor lässt. Sie kann bei einer Küchenwaage je nach Modell in etwa zwischen 1,5 und 15 Kilogramm betragen.

Vor dem Kauf einer Küchenwaage sollte man sich also auf jeden Fall bewusst darüber sein, welche Lebensmittel oder Gegenstände man mit der Waage wiegen möchte.

Dementsprechend sollten zum Beispiel nur Küchenwaagen mit einem Messbereich von 1,5 bis 5 Kilogramm in Betracht gezogen werden, wenn man plant, hauptsächlich leichtere Lebensmittel zu wiegen. Wenn man ab und zu auch schonmal ein kleineres Paket oder ähnliches wiegen muss, dann sollte man ein Gerät mit einer größeren Tragkraft auswählen.

Küchenwaagen unterscheiden sich zum Teil deutlich hinsichtlich ihrer Tragkraft. Je nach Modell kann diese von 1,5 bis 15 kg reichen.

Feineinteilung

Neben der maximalen Tragkraft spielt auch die Feineinteilung einer Waage eine große Rolle. Die Feineinteilung beschreibt die Genauigkeit einer Waage. Es gibt digitale Küchenwaagen mit einer Einteilung von 10 Gramm, 1 Gramm oder sogar nur 0,1 Gramm.

Dieser Wert bedeutet, dass das angezeigte Gewicht maximal um 10, 1 oder 0,1 Gramm vom tatsächlichen Wert abweichen darf. Bei analogen Waagen liegt die Feineinteilung bei bis zu 50 Gramm.

Zum Backen und Kochen wäre eine Analogwaage mit einer Abweichung von 10 oder 20 Gramm eventuell noch geeignet, bei 50 Gramm Teilung werden die Messergebnisse schon sehr ungenau. Dann muss man davon ausgehen, dass bestimmte Rezepte nicht so gut gelingen könnten, es sei denn man hat ein sehr gutes intuitives Gefühl zur Mengenabschätzung in der Küche.

Wenn man hingegen aber auch Briefe oder viele leichte Gegenstände mit der Waage wiegen möchte, dann würde eine Abweichung von mehr als 1 Gramm das Gewicht schon sehr stark verfälschen.

Deshalb besitzen die gängigen digitalen Küchenwaagen heutzutage meistens eine Feineinteilung von 1 Gramm. 0,1 Gramm Abweichung findet man hingegen schon seltener und eher bei Fein- oder Präzisionswaagen, bei denen es sehr genau auf die Gewichtsermittlung ankommt. Diese Modelle, die besonders exakt wiegen, sind oft auch teurer als Geräte mit einer größeren Messabweichung.

Größe / Gewicht

Abhängig davon wie groß deine Küche ist, spielen die Abmessungen und das Gewicht der Küchenwaage auch eine wichtige Rolle. Besonders, wenn du die Küchenwaage nach jeder Nutzung wieder im Schrank verstauen willst, ist es ärgerlich, wenn die Waage schwer ist oder unhandliche Maße besitzt.

Das Gewicht einer digitalen Waage sollte üblicherweise deutlich unter einem Kilogramm liegen. Bei einer mechanischen Waage kann das Gewicht schonmal bis an die 2-Kilogramm-Grenze gehen, aber diese Modelle sind dann sowieso nicht für die Verstauung im Schrank gedacht.

Die Maße variieren ebenfalls je nach Modell, aber die Standfläche ist durchschnittlich 20 x 20 cm groß – je nach Form können die Seiten natürlich kürzer oder länger sein.

Die Höhe ist bei elektronischen Küchenwaagen sehr gering, wogegen die Modelle mit Wiegeteller generell etwas höher sind. Die optisch ansprechenden, analogen Waagen hingegen sind durchschnittlich 25 cm hoch. Da bei analogen Waagen oft eine Schüssel integriert ist, ist sie dadurch schon viel höher.

Durchschnittliche Werte Digitalwaage Durchschnittliche Werte Analogwaage
Gewicht ca. 300-800 g ca. 300-1700 g
Höhe ca. 1,5-6 cm ca. 6-25 cm
Breite/Länge ca. 15-25 cm ca. 14-27 cm

Design

Bei dem Design einer Küchenwaage kommt es vor allem auf diese drei Komponenten an:

  • Farbe der Küchenwaage
  • Form des Geräts
  • Material

Die Farbe kann man nur schwer bewerten, da es aufgrund verschiedener Geschmäcker ein sehr subjektives Kriterium ist. Die meisten Küchenwaagen gibt es in schlichten Farben wie schwarz, weiß oder grau. Diese Farben haben den Vorteil, dass sie zu jedem Inventar passen und sehr zeitlos sind.

Wenn man aber durch Küchengeräte wie zum Beispiel die Waage farbliche Akzente setzen möchte, stellt das auch kein Problem dar. Viele Geräte gibt es zusätzlich in verschiedenen bunten Farben und dann sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Was die Form deiner digitalen Küchenwaage angeht, hast du grundsätzlich die Wahl zwischen flachen Küchenwaagen und Küchenwaagen mit Wiegeteller. Flache Küchenwaagen sind platzsparender und einfacher zu verstauen.

Bei analogen Waagen gibt es auch flachere Modelle, die elektronischen Waagen mit Wiegeteller ähneln und auf der anderen Seite die bekannten Modelle im Retro-Design. Welche Form dir letztendlich am besten gefällt, musst aber alleine du entscheiden.

Die meisten digitalen Küchenwaagen bestehen entweder aus Kunststoff mit Glas oder aus Edelstahl. Glas ist natürlich sehr anfällig bei Stürzen, obwohl die meisten Waagen mit Sicherheitsglas ausgestattet sind. Dieses ist nicht ganz so empfindlich. Das Gehäuse von analogen Waagen ist meistens aus Stahl oder aus Kunststoff. Alle Materialen sind pflegeleicht und gut für die Küche geeignet.

Einfachheit der Reinigung

Generell sind die Waagen heutzutage alle so designt, dass die Reinigung möglichst unkompliziert abläuft – so lassen sich zum Beispiel Wiegeteller oftmals abnehmen und in der Spülmaschine säubern. Die unterschiedliche Schwierigkeit eine Küchenwaage zu reinigen hängt hauptsächlich vom Design und Material der Waage ab.

Flache, digitale Waagen ohne Wiegeteller haben einen Vorteil, da sie nicht so viele Ecken und Kanten besitzen, in denen sich Schmutz sammeln könnte. Man wischt einfach über die ebene Wiegefläche und schon sollte die Waage wieder sauber sein.

Bei Waagen mit Wiegeteller gestaltet sich die Reinigung nicht ganz so einfach. Bei vielen Küchenwaagen ist der Wiegeteller zwar abnehmbar, aber trotzdem kann man nicht einfach über eine glatte Fläche wischen.

Analoge Retro-Modelle sind schon aufwändiger zu reinigen, da sie eine viel größere Oberfläche haben. Die Wiegeschale kann man zwar oft abnehmen, trotzdem bleibt der größere Reinigungsaufwand. Sie sollen als Designer-Stück natürlich auch schön und nicht verdreckt aussehen.

Extra-Funktionen und -Ausstattung

Die verschiedenen zusätzlichen Funktionen, die eine Digitalwaage besitzen kann, haben wir ja bereits in der Frage „Welche Funktionen gibt es bei einer Küchenwaage?“ erläutert. Wenn du also nicht weißt, was genau mit einer Funktion gemeint ist, dann lies bitte da noch einmal nach.

Extra-Funktionen, die so gut wie jede elektronische Küchenwaage heutzutage besitzt und damit zur Grundausstattung gehören sind die Tara-Funktion, die Abschaltautomatik, das LCD-Display und die Umrechnung des Gewichtes in verschiedene Einheiten.

Bei dem Kauf einer digitalen Waage kann man also durchaus diese Funktionen voraussetzen. Analoge Waagen besitzen, wenn überhaupt, nur eine Zuwiegefunktion.

Besondere Funktionen wie zum Beispiel die Hold-Funktion, einen Timer oder eine Nährwertanalyse sind nur in ausgewählten digitalen Modellen integriert. Wenn man eine dieser speziellen Funktionen benötigt, muss man aufpassen, dass man ein Gerät aussucht, dass diese Extras wirklich besitzt.

Aber auch die vorher genannten „Grundfunktionen“ bei elektronischen Küchenwaagen sind nicht immer gleich gut. Das LCD-Display kann zu klein oder schlecht lesbar sein oder die Umrechnung nur in bestimmte Einheiten erfolgen. Auch die Qualität der Sensortastenbedienung, falls vorhanden, kann stark variieren.

Bei der Abschaltautomatik sollte man darauf achten, dass der Zeitraum nicht zu kurz ist. Wenn sich die Waage nämlich schon nach 30 Sekunden ohne Aktivität abschaltet, kann das schnell zum Ärgernis werden. Eine Auto-Abschaltung nach mindestens 120 Sekunden liegt im Rahmen und bietet normalerweise genügend Zeit, um noch schnell eine fehlende Zutat zu holen.

Bezüglich Extra-Ausstattung ist in manchen Modellen eine Wiegeschüssel inklusive. Dies ist aber nicht der Regelfall und wenn man Wert auf eine beiliegende Schüssel oder Schale legt, dann sollte man beim Kauf explizit darauf achten. Die Retro-Waagen haben eigentlich immer eine Wiegeschale aus Edelstahl integriert, die auch maßgeblich zu dem bekannten Erscheinungsbild beiträgt.

Batterien

Oft stellen auch die Batterien, die für die Küchenwaage benötigt werden, ein entscheidendes Kaufkriterium dar. Wir haben schon weiter oben beschrieben, dass entweder normale Batterien in der Größe AA oder AAA oder eine Knopfzelle für elektronische Küchenwaagen benötigt werden.

Der Einsatz von normalen Batterien im Gegensatz zu Knopfzellen ist ein positiver Aspekt, da sie länger halten, überall erhältlich und günstiger sind. Analoge Waagen sind in dieser Kategorie überlegen, da sie überhaupt keine Batterien benötigen.

Bei sehr vielen Digitalwaagen wird ein Satz Batterien gleich mitgeliefert. Das bietet den Vorteil, dass man direkt loslegen kann und nicht erst noch Batterien kaufen muss. Oft sind diese mitgelieferten Batterien aber nicht von besonders guter Qualität oder sie sind nicht voll aufgeladen und somit schnell leer.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Küchenwaage

Was ist die Geschichte der Küchenwaage?

Die Waage wurde aus der Not heraus, Waren beim Handel vergleichbar zu machen, erfunden. Diese ursprüngliche Art von Waage hat sich über die erste analoge Küchenwaage bis hin zur heutigen Digitalwaage weiterentwickelt.

Bereits seit vielen Jahrhunderten ist die Waage unerlässlich für die Menschheit – insbesondere seit dem Handel mit Waren wurde ein Instrument zur Bestimmung des Gewichtes benötigt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Küchenwaagen.

Aus dem Funktionsprinzip dieser Analogwaage hat sich dann die Digitalwaage entwickelt. Im Jahre 1939 läuteten zwei amerikanische Ingenieure durch die Erfindung der elektronischen Waage ihr Zeitalter ein. Das erste Modell wurde natürlich noch vielseitig weiterentwickelt – bis hin zu der Art von digitalen Küchenhelfern, die heute selbstverständlich ist.

Wie kann ich ohne Küchenwaage wiegen?

Es gibt verschiedene Tipps und Tricks, wie man Lebensmittel ohne Küchenwaage abmessen kann. Genannte Wege sind die Benutzung eines Messbechers, die Orientierung an Richtwerten oder an der vollen Packung. Trotzdem ist offensichtlich, wie umständlich dies ist und die Notwendigkeit einer Waage in jedem Haushalt liegt auf der Hand.

Ohne Küchenwaage sind heutzutage viele Menschen aufgeschmissen, wenn es um das Abwiegen von Lebensmitteln geht. Nichtsdestotrotz haben wir ein paar Ratschläge recherchiert, um die unangenehme Situation zumindest vorübergehend zu überbrücken.

Am besten ist es, wenn man für den Notfall einen Messbecher mit Markierungen für Maßeinheiten wie Gramm für Zucker oder Mehl und Milliliter für Flüssigkeiten im Haus hat. Damit lassen sich schon einmal viele Lebensmittel zumindest ansatzweise abmessen.

Wenn man so einen Messbecher nicht besitzt, kann man mit Richtwerten arbeiten. Bei Flüssigkeiten entspricht ein Esslöffel ca. 15 ml und ein Teelöffel ca. 5 ml. In eine kleine Tasse passen etwa 125 ml und in eine große Tasse etwa 250 ml Flüssigkeit.

Bei Mehl entspricht ein Esslöffel ca. 10 g, ein Teelöffel ca. 5 g und eine kleine Tasse ca. 80 g. Auf einen Esslöffel passen etwa 15 g Zucker, auf einen Teelöffel 8 g und in eine kleine Tasse passen etwa 110 g Zucker. Ein Esslöffel Butter oder Margarine entsprechen etwa 10 g und ein Teelöffel ca. 5 g.

Ein anderer Tipp ist, anhand der Packung abzuschätzen, wieviel man von einer Zutat benötigt. Wenn man zum Beispiel eine ganze Packung Butter à 250 g hat und 100 g benötigt, dann kann man die Butter in 5 gleichgroße Stücke aufteilen und 2 davon verwenden.

Was kann ich bei typischen Fehlermeldungen machen?

Viele der typischen Fehlermeldungen bei einer elektronischen Küchenwaage lassen sich einfach nach kurzer Recherche beheben. Um dir die Recherche abzunehmen, stellen wir hier die zwei häufigsten Fehlermeldungen samt Lösungsweg vor:

  • out2
  • lo

Die erste Fehlermeldung mit der sich viele Nutzer einer Digitalwaage früher oder später konfrontiert sehen ist die Meldung „out2“. „Out2“ steht für „Out of Range“, das heißt, dass die Waage zu stark belastet wurde und nun neu justiert werden muss. Was es damit auf sich hat kannst du in der nächsten Frage „Was bedeutet kalibrieren beziehungsweise justieren einer Küchenwaage?“ nachlesen.

Eine andere Meldung, die womöglich öfter auftritt ist „lo“. „Lo“ steht ganz einfach für „low battery“ – das bedeutet, dass die Batterie langsam zuneige geht und ausgetauscht werden muss. Bei Waagen, die keine Batteriestand-Anzeige besitzen, ist das das Signal dafür, dass die Batterie schnellstmöglich ausgetauscht werden sollte.

Was bedeutet kalibrieren beziehungsweise justieren einer Küchenwaage?

Diese beiden Vorgänge hängen meistens zusammen. Wenn die Küchenwaage nicht mehr das richtige Gewicht anzeigt, kann eine Kalibrierung und Justierung des Gerätes helfen. Erst müssen durch die Kalibrierung die Abweichungen der Waage erkannt und dokumentiert werden und danach kann der Eingriff erfolgen, bei dem das Gerät wieder richtig eingestellt, also justiert wird.

Wenn die obere Erklärung nicht verständlich genug war, hier nochmal eine genauere Beschreibung: Viele Nutzer einer digitalen Küchenwaage sehen sich früher oder später einmal mit dem Problem konfrontiert, dass das Gerät nicht mehr richtig wiegt und immer falsche Werte angezeigt werden.

Hierbei hilft oftmals eine Justierung der Waage. Dabei sollte man sich an die Erklärung in der Bedienungsanleitung halten, da der Prozess für jede Küchenwaage ein wenig anders sein kann.

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen kalibrieren und justieren? Kalibrieren steht einfach erklärt für die Feststellung und Dokumentierung von Messabweichungen bei der Waage.

Das heißt es wird der Unterschied zwischen der Gewichtsanzeige auf der Waage und dem realen Gewicht des Gegenstandes ermittelt. Mit Justieren bezeichnet man hingegen den eigentlichen Vorgang, bei dem man die Waage so einstellt, dass die Messabweichungen möglichst klein werden und so innerhalb der erlaubten Grenzwerte liegen.

Wie reinige ich meine Küchenwaage?

Die meisten Küchenwaagen sind grundsätzlich unkompliziert zu reinigen. Die äußerlichen Rückstände von Lebensmitteln am besten mit einem feuchten Tuch und eventuell einem milden Spülmittel abwischen. Die Wiegeschale – sofern vorhanden – kann einfach in der Spülmaschine gereinigt werden.

Vor allem bei der digitalen Küchenwaage sollte man jedoch aufpassen, dass keine Feuchtigkeit in das Innere der Waage gelangt, da Flüssigkeit die Elektronik der Waage beschädigen könnte. Analoge Küchenwaagen besitzen zwar keine empfindliche Elektronik, trotzdem sollte man darauf achten, dass auch hier kein Wasser in die Skala mit dem Zeiger eindringt und die Funktion der Waage beeinträchtigt.

Wie genau funktioniert eine elektronische Küchenwaage?

Innerhalb der Waage befindet sich eine komplexe Elektronik, die den elektrischen Widerstand bei Belastung der Waage messen und durch einen Mikrochip diesen Widerstand in ein Gewicht umwandeln kann. Dieses Gewicht kann der Nutzer dann auf einer digitalen Anzeige ablesen.

Das Herzstück einer jeden digitalen Waage ist die „Wägezelle“ – ein wenige Zentimeter langes Stück Metall mit hauchdünnen Drähten. Das Metallstück ist der Kraftaufnehmer und die Drähte werden als Dehnungsmessstreifen bezeichnet.

Wenn nun die Waage belastet wird, wird der Kraftaufnehmer ähnlich wie ein Federkörper gedehnt. Das heißt das Metallstück verbiegt sich minimal – gerade einmal um einige Zehntelmillimeter – unter Krafteinwirkung und geht nach der Belastung wieder in den Ausgangszustand zurück.

Diese Dehnung kann von den Dehnungsmessstreifen bestimmt werden. Das funktioniert, weil die Messstreifen ganz leicht unter Strom stehen und mit einem Mikrochip verbunden sind. Bei Dehnung der Streifen steigt der elektrische Widerstand und dadurch kann der Chip ganz genau ermitteln, wie schwer der Gegenstand auf der Waage sein muss.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.ebay.de/gds/Die-5-wichtigsten-Kriterien-beim-Kauf-von-Kuechenwaagen-/10000000177575519/g.html

[2] http://www.stern.de/noch-fragen/zeigt-eine-elektronische-kuechenwaage-das-gewicht-wirklich-genauer-an-als-die-analoge-kuechenwaage-1000028951.html

Bildquelle: Pixabay.com / moritz320

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Martin Bayersdorf
Martin Bayersdorf

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