Willkommen bei unserem großen Orangenpressen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Orangenpressen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Orangenpresse zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Orangenpresse kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Orangenpresse kannst du dir in kürzester Zeit einen vitaminreichen Drink zubereiten.
  • Grundsätzlich kannst du zwischen zwei Arten von Orangenpressen unterscheiden: Die manuelle Orangenpresse und die elektrische Orangenpresse.
  • Je nach Anbieter kannst du die Orangenpresse auch zum Entsaften verschiedenster Zitrusfrüchte wie beispielsweise Zitronen, Limetten oder Grapefruits verwenden.

Orangenpresse Test: Das Ranking

Platz 1: Philips HR2752/90 Essential Zitruspresse

Die Zitruspresse von Philips hat eine Größe von 26,4 x 26,4 x 28,5 cm und wiegt etwa 2 Kilogramm. Die elektrische Presse aus Kunststoff punktet mit einer Leistung von 85 Watt und ist in der oberen Hälfte in einem glänzenden und in der unteren Hälfte in einem matten Schwarz angefertigt.

Der integrierte Motor der Maschine von Philips arbeitet laut dem Verkäufer nicht nur leistungsstark, sondern darüber hinaus auch leise und überzeugt vor allem in puncto Reinigung – alle abnehmbaren Teile, inklusive dem Edelstahl-Sieb, sind spülmaschinenfest und durch die eingebaute Tropf-Stopp-Funktion verhindert die Saftpresse zudem unnötige Spritzer auf der Arbeitsfläche.

Platz 2: Emsa 507357 Zitruspresse

Die Zitruspresse von Emsa wiegt mit ihren 11,9 x 20,1 x 14 cm gerade mal 150 Gramm und lässt sich dadurch hervorragend verstauen.

Der Presskegel ist aus Kunststoff angefertigt und der darunter liegende Behälter aus Glass umfasst bis zu 0,4 Liter. An der Unterfläche ist die Presse aufgrund ihres strukturierten Bodens rutschfest.

Die manuelle Presse von Emsa besticht durch ihre Schlichtheit und Funktionalität. Zudem kann sie auch für Zitronen oder Limetten verwendet werden und sämtliche Teile sind laut Hersteller spülmaschinenfest.

Kunden schätzen bei diesem Produkt vor allem den günstigen Preis und die qualitative Verarbeitung.

Platz 3: OZAVO Saftpresse

Mit einem Umfang von 19 x 49 x 26 cm wiegt die silberne Saftpresse von Ozavo aus rostfreiem Edelstahl um die 5 Kilogramm. Mit den integrierten Gummifüßen am Boden sorgt die Presse für einen guten Stand am Küchenplatz.

Die manuelle Saftpresse benötigt auch keine Stromversorgung und arbeitet daher gänzlich ohne Lärm.

Laut dem Hersteller schafft es die OZAVO Saftpresse bis zu 20% mehr an Inhalt aus den Früchten heraus zu holen als bei herkömmlichen Pressen.

Zudem können neben Orangen auch Zitronen und Limetten verwertet werden und das Gerät punktet ebenfalls hinsichtlich der Reinigung. Die abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest, leicht zu reinigen und die Montage gestaltet sich laut Kundenrezensionen ebenfalls als einfach.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Orangenpresse kaufst

Du möchtest dir eine Orangenpresse kaufen? Dann stellst du dir vielleicht einige der folgenden Fragen, die wir dir gerne beantworten. So findest du die für dich beste Orangenpresse.

Für wen eignet sich eine Orangenpresse?

Orangen pressen ohne Presse gehört endgültig der Vergangenheit an. Eine Orangenpresse, egal ob elektrisch oder manuell, eignet sich nämlich für jeden Haushalt.

In kurzer Zeit kann so aus einer Orange bzw. Apfelsine ein gehaltvoller und vitaminreicher Fruchtsaft gewonnen werden. Egal ob zum Frühstück oder nach dem Sport – der mit einer Orangen- oder Saftpresse frisch gepresste Saft liefert wichtige Nährstoffe und Vitamine und du das völlig frei von künstlichen Zusatzstoffen.

Im Sommer stellt die Orangenpresse eine willkommene Alternative zu anderen Getränken und im Winter bekommt der Körper so das dringend benötigte Vitamin C, Kalium und Folsäure für das Immunsystem.

Die Orangenpresse darf daher in keinem Haushalt fehlen, in dem Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung gelegt wird.

Eine Orangenpresse kann auch in der Gastronomie von großem Wert sein und gehört bei vielen schon zur Grundausstattung in der Küche oder am Frühstücksbuffet.

Die Saftgewinnung wird durch eine Orangenpresse wesentlich vereinfacht und gerade bei größeren Mengen wird der Küchenhelfer dadurch zum unverzichtbaren Produkt für Hotels, Restaurants, Bäckereifilialen, Cafés oder den lokalen Biomärkten vor Ort.

Gastro-Orangenpressen funktionieren meistens vollautomatisch und per Knopfdruck. Dank des integrierten Behälters kann auf diese Weise der Saft zumeist aus dem Zapfhahn direkt in das Glas abgefüllt werden.

Ein Glas Orangensaft mit zwei Orangenhälften und einer Blume davor auf einer Holzoberfläche

Mit einem frisch gepressten Orangensaft kann der Tag beginnen! Bereits ein Glas pro Tag kann am frühen Morgen viel Energie liefern und die darin enthaltenen Nährstoffe unterstützen das Immunsystem. (Bildquelle: pixabay.com / pixel2013)

Wie funktioniert eine Orangenpresse?

Beim herkömmlichen Verfahren einer manuellen Orangenpresse wird die Frucht auf einen Presskegel gedrückt und so ein Großteil des Saftes aus der Orange gewonnen. Am Rand der Presse befinden sich Rillen, die dafür sorgen, dass das Fruchtfleisch und die Kerne weitestgehend vom Saft getrennt werden können.

Bei vielen Modellen bedarf es mehrere kraftvolle Drehungen mit der Hand, um das Fruchtfleisch vollständig zu verwerten, außer bei den Orangenpressen mit Hebel.

Diese Modellart ermöglicht das Auspressen der Frucht mit relativ wenig Kraftaufwand, da die Orange bzw. die Zitrusfrucht mit Hilfe der Hebelwirkung entsaftet wird. Hierbei empfiehlt sich die vorherige Halbierung der Frucht um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Elektrische Modelle haben den Vorteil, dass sich der Presskegel bei Druck automatisch zu drehen beginnt und so der Kraftaufwand um ein Vielfaches verringert wird, weshalb diese Art der Saftgewinnung von vielen Kunden bevorzugt wird.

Bei diesen Modellen erleichtert zumeist ein integrierter Saftbehälter die Handhabung. Weiterhin ermöglichen Presskegel in verschiedener Größe die Möglichkeit auch andere Früchte mit der Orangenpresse zu verwerten. Diese Presskegel werden je nach Hersteller mitgeliefert oder können einzeln erworben werden.

Kleine manuelle Orangenpresse aus Plastik mit Auffangbehälter. Viele bereits gepresste Orangenhälften auf der Bildseite.

Eine kleine manuelle Orangenpresse ist zumeist aus Glas, Edelstahl oder Kunststoff und passt in jede Schublade. Im Gegensatz zu den elektrischen Modellen benötigt man bei dieser Variante jedoch etwas mehr an Zeit und Kraft. (Bildquelle: pixabay.com / gate74)

Was kostet eine Orangenpresse?

Die Preise für Orangenpressen liegen weit auseinander.

Während du kleinere manuelle Geräte bereits für wenige Euro erwerben kannst, kosten elektrische Geräte zumeist ab 30 Euro, jene mit einer Hebelfunktion sind ebenfalls ab ca. 30 Euro auf dem Markt und für Vollautomaten, die für die Gastronomie verwendet werden, können die Preise auch bei etwa 1.000-2.000 Euro liegen.

Typ Preis
Kleine manuelle Geräte 1-15€
Orangenpressen mit Hebelfunktion ab ca. 30€
Vollautomaten für die Gastronomie um die 1.000-2.000€

Wo kann ich eine Orangenpresse kaufen?

Manuelle und elektrische Orangenpressen sind in jeden größeren Supermärkten in den Regalen zu finden. Weiterhin natürlich im Fachhandel, bei Unternehmen mit einer Haushaltswarenabteilung oder bei größeren Online-Unternehmen wie beispielsweise Amazon.

Elektrische Orangenpressen sind zudem in vielen Elektronikfachgeschäften wie Media Markt, Saturn, o.ä. vorzufinden.

Hier findest du verschiedene Arten von Saftpressen:

  • Rewe
  • Edeka
  • Kaufland
  • Galeria Kaufhof
  • Saturn
  • Media Markt
  • Ebay.de
  • Amazon.de

Welche Alternativen gibt es zu einer Orangenpresse?

Eine Alternative zu den herkömmlichen Orangenpresse sind die klassischen vollautomatisierten Entsafter oder die nun in den letzten Jahren aufkommenden elektrischen Küchenmaschinen wie beispielsweise Kitchenaid.

Produkt Merkmale
Vollautomatisierte Entsafter Diese hätten den Vorteil, selbst Gemüse, Kräuter oder Gräser zusammen mit den Früchten zu verwerten. Allerdings sind diese Modelle zumeist teurer in der Anschaffung und beanspruchen mehr Platz als die dazu relativ kleinen, sowie günstigen und platzsparenden manuellen Orangenpressen.
Küchenmaschinen wie Kitchenaid Anhand eines speziellen Aufsatzes können mit der Küchenmaschine auch Orangen gepresst werden. Zusatzteile hierfür – meist in der Preisklasse zwischen 25-50 Euro – können im Online-Fachgeschäft oder beim Fachhändler vor Ort erworben werden. Ähnlich wie die vollautomatisierten Entsafter sind Geräte dieser Art jedoch teuer in der Anschaffung und viele Hersteller befassen sich nur am Rande mit der zusätzlichen Funktion des Saftpressens.

Entscheidung: Welche Arten von Orangenpresse gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man bei Orangenpressen zwei verschiedenen Varianten unterscheiden:

  • Manuelle Orangenpresse
  • Elektrische Orangenpresse

Was die beiden Varianten im Einzelnen auszeichnet und worin die Vorteile und Nachteile der Orangenpressen liegen, erklären wir dir in diesem Absatz.

Was zeichnet eine manuelle Orangenpresse aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

In den zahlreichen Haushalten von heute finden sich kleine manuelle Orangenpressen. Manuelle Orangenpressen haben im Unterschied zu den elektrischen Modellen den Vorteil, dass sie meist für wenig Geld erworben werden können und selbsterklärend sind.

Langes Studieren der Betriebsanleitungen werden dadurch hinfällig, da beinahe alle manuellen Orangenpressen leicht in der Handhabung sind.

Allerdings benötigen sie mehr Zeit-, und Kraftaufwand bei der Entsaftung als die elektrischen Modelle und kleine Geräte können nicht die gleiche Menge an Saft aus dem Fruchtfleisch gewinnen, wie beispielsweise viele Elektrogeräte oder die manuelle Orangenpresse mit Hebel.

Vorteile
  • Handlich, praktisch
  • Günstig
  • Geräuschlos
  • Kein Stromanschluss erforderlich
Nachteile
  • Erfordert relativ viel Kraftaufwand
  • Zeitaufwendiger als elektrische Modelle
  • Für größere Mengen ungeeignet

Was zeichnet eine elektrische Orangenpresse aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bereits seit einigen Jahrzehnten gibt es neben den manuellen Pressen elektrische Geräte, die das Leben von vielen Haushalten vereinfachen und mittlerweile auch erschwinglich sind.

Im Unterschied zu den manuellen Orangenpressen bezahlst du für ein elektrisches Modell zumeist etwas mehr, kannst dafür allerdings in kürzerer Zeit und ohne große Mühe gleich mehrere Früchte entsaften.

Falls es nicht nur bei der Zubereitung eines einzelnen Saftes bleibt, sind elektrische Modelle gerade deshalb auch außerhalb der Gastronomiebranche bei Privathaushalten zu einem beliebten Küchenhelfer geworden.

Zudem haben sie sich bewährt, wenn das Gerät nicht nur gelegentlich sondern regelmäßig oder gar häufig verwendet wird.

Eine elektrische Orangenpresse mit Auffangbehälter und Kabel auf Holzoberfläche.

Eine elektrische Orangenpresse ohne viel schnick-schnack. Bei den elektrischen Modellen wird die Frucht(hälfte) auf den Presskegel gedrückt, welcher sich anschließend automatisch zu drehen beginnt. Unter dem Kegel ist der Behälter für den Saft integriert. (Bildquelle: pixabay.com / PIRO4D)

Bei diesen Modellen gilt es jedoch zu beachten, dass mit dem dafür notwendigen Platz und der nachfolgenden Reinigung gerechnet werden muss, die – je nach Modell – etwas umständlich ausfallen kann.

Zudem sind die elektrischen Orangenpressen auf die Energieversorgung angewiesen und bei vollautomatisierten Profi-Geräten muss auch der Verbrauch berücksichtigt werden.

Vorteile
  • Effizient
  • Erfordert wenig Zeit- und Kraftaufwand
  • Einfache Handhabung
  • Für größere Mengen geeinget
Nachteile
  • Etwas teurer als die manuellen Modelle
  • Abhängig von der Steckdose
  • Evtl. die Reinigung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Orangenpressen vergleichen und bewerten

Wenn du dich dazu entschlossen hast, eine Orangenpresse zu kaufen, gibt es einige Faktoren, auf die du bei der Kaufentscheidung besonders achten solltest. Diese Faktoren sind:

  • Gewicht und Material
  • Handhabung
  • Reinigung
  • Hersteller
  • Zubehör
  • Garantie

Worauf du bei den verschiedenen Kriterien besonderes Augenmerk legen solltest, erklären wir dir nachfolgend.

Gewicht und Material

In den meisten Fällen sind manuelle Orangenpressen aus Kunststoff oder Glas und dementsprechend leicht. Nur die Orangenpressen mit Hebel sollten in puncto Gewicht schwerer sein, da qualitativ hochwertige Modelle aus Gusseisen oder Edelstahl angefertigt werden.

Die elektrischen Modelle sind ebenfalls zumeist aus Kunststoff, es gibt jedoch auch einige elektrische Orangenpressen mit oder teilweise bestehend aus Edelstahl. Daher können Modelle dieser Art weniger als ein Kilo bis hin zu mehreren Kilos auf die Wage bringen.

Bei der Wahl des Materials solltest du die Reinigung nach dem Gebrauch bedenken. Die Materialien sollten pflegeleicht und gegebenenfalls spülmaschinentauglich sein.

Bei Plastikmodellen gilt es zu berücksichtigen, dass der Säuregehalt der Früchte das Material mit der Zeit angreifen kann und die Oberfläche dadurch etwas unschön werden könnte. In dieser Hinsicht gehören Edelstahlgeräte zu den klaren Favoriten.

Typ Material
Kleine manuelle Modelle Kunststoff, Glas
Orangenpressen mit Hebel Gusseisen, Edelstahl
Elektrische Modelle Kunststoff, Teile aus Edelstahl oder Glas

Handhabung

Wenn du dich für eine manuelle Orangenpresse mit Hebel entscheidest, solltest du darauf achten, dass die Presse mit einer rutschfesten Unterschicht ausgestattet ist. In diesem Fall darf das Gerät auch mal etwas schwerer sein, was die Handhabung wesentlich vereinfacht.

Bei kleineren Modellen kommt es auf häufig auf Material, Größe und das Gewicht an, hier zählt: Je kleiner, desto besser – vorausgesetzt die Verarbeitung passt.

Bei elektrischen Orangenpressen ist neben dem Material und der Größe vor allem die Leistung zu beachten; sowie die Lautstärke während der Entsaftung. Weiterhin sollte sich der Presskegel bereits bei leichter Berührung zu drehen beginnen und – bei Bedarf – über die Funktion verfügen, die Siebdurchlässigkeit für das Fruchtfleisch zu regulieren.

Reinigung

Unerlässlich bei der Verwendung von manuellen und elektrischen Orangenpressen ist die Reinigung nach dem Einsatz.

Diese ist bei den meisten manuellen Pressen denkbar einfach: Saftkegel einfach vom Behälter entfernen und anschließend bei spülmaschinentauglichkeit in die Spülmaschine geben oder per Hand säubern. Die Rillen, welche unter anderem auch Kerne sammeln, sollten aber in jedem Fall von Hand gereinigt werden.

Bei den elektrischen Pressen empfehlen die meisten Hersteller die unverzügliche Reinigung nach deren Gebrauch, damit Rückstände oder der Saft nicht an der Presse kleben bleiben. In der Regel lassen sich die meisten Modelle einfach zerlegen, säubern und wieder anmontieren.

Hersteller

Es bieten bereits viele namhafte Hersteller manuelle und elektrische Orangenpressen an. Hierzu zählen neben WMF auch Philips, Russell Hobbs, Bosch, Braun und viele mehr.

Bei den manuellen Pressen mit Hebel haben sich ebenfalls bestimmte Marken etabliert, zu diesen zählen beispielsweise Rosenstein & Söhne, Ozavo, Cilio oder Lumaland.

Qualitativ hochwertige Geräte für die Gastronomie gibt es z.B. von Gastroback, Santos oder diverse Exemplare bei dem bekannten GGM Gastro – Unternehmen.

Zubehör

Viele manuelle Orangenpressen haben den Saftbehälter bereits integriert oder dieser kann in wenigen Schritten einfach montiert werden.

Im Lieferumfang sollte der Behälter enthalten sein, er kann ansonsten aber bei vielen Herstellern nachbestellt werden. Bei dem Behälter gilt es das Material (Kunststoff, Glas) zu berücksichtigen und auf die Größe zu achten. Weiterhin vorteilhaft ist in dieser Hinsicht eine Skalierung an der Außenseite.

Manche Hersteller haben im Set gleich mehrere Presskegel inkludiert, womit mehrere Fruchtarten- und größen gepresst werden können.

Garantie

Gerade bei den elektrischen Modellen sollte auf die Garantielaufzeit geachtet werden. Diese kann, je nach Hersteller, bei zwei oder aber auch bei fünf Jahren liegen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Orangenpresse

Schriftzug: Orange Juice

Im Vergleich zum abgepackten Orangennektar im Supermarkt ist ein frisch gepresster „Orange-Juice“ die bessere Alternative. Fertige Säfte aus dem Geschäft sind häufig mit Wasser vermischt und zusätzlich mit Zucker gesüßt. (Bildquelle: pixabay.com / PixEasy)

Die Ursprünge der Orangenpresse

In Europa ist seit dem 17. Jahrhundert das Pressen von Zitronen mittels einem zangenartigen Gerät bekannt. Dieses Gerät kann man sich heute wie eine Knoblauchpresse vorstellen.

Um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts etablierte sich eine Vielzahl an verschiedenen Pressgeräten, angefangen von kleinen Modellen bis hin zu schweren Apparaturen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Geräte auch für viele Haushalte erschwinglich und überzeugten durch ihre Einfachheit.

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich elektronische Geräte auch vermehrt in den “einfachen Haushalten”, wenngleich die manuelle Orangenpresse bis heute nicht aus der Küche verschwunden ist.

Welche Orangen eignen sich zum Pressen?

Am besten verwendest du für das Pressen schon reifere Orangen. Diese erkennst du im Supermarkt an den etwas weicheren Druckstellen und der etwas dünneren Schale.

4 goldene Tipps für mehr Saft beim Pressen

  1. Lege die Orange vor dem Pressen für wenige Sekunden in die Mikrowelle oder in ein vorgefertigtes Wasserbad. Dadurch wird das Fruchtfleisch etwas aufgelockert.
  2. Rolle die Orangen mit sanftem Druck etwas hin- und her, damit die Zellwände an der Frucht platzen und die Orangen weicher werden.
  3. Auf der Presse selbst sollten die Orangenhälften mit kreisenden Bewegungen ausgedrückt werden.
  4. Je kleiner gestückelt, desto besser. Aus vier Hälften bekommst du prinzipiell mehr Saft, als aus zwei.

Warum ist der Saft einer Orange besser als das Fruchtfleisch?

Weil die Carotinoide, welche in der Orange enthalten sind, im Fruchtsaft bis zu vierfach besser bioverfügbar gemacht werden können.

Laut wissenschaftlichen Forschungsergebnissen kann der Orangensaft somit als die bessere Quelle für Carotinoide bezeichnet werden, als das Fruchtfleisch selbst.

Wichtig hierfür ist es jedoch den “echten” Orangensaft zu trinken und nicht bloß einen abgepackten Orangennektar, da letzterer bis zur Hälfte mit Wasser gemischt und noch zusätzlich mit Zucker angereichert wird.

Was mach ich mit dem übrigen Fruchtfleisch?

Du kannst das übrig gebliebene Fruchtfleisch entweder in den frisch gepressten Saft geben und mittrinken oder du verwendest es für andere Rezepte weiter. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel das Pürieren des Fruchtfleisches um anschließend ein Orangeneis daraus zu zaubern. Im Netz findest du einige Rezepte dazu.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/id_49432424/
orangen-auspressen-tipps-fuer-mehr-saft.html

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Zitronenpresse

[3] https://www.netdoktor.at/gesundheit/gesunde-ernaehrung/orange-besser-pressen-
statt-essen-6839992

[4] https://www.gourmet-blog.de/rezept-orangeneis/

Bildquelle: pixabay.com / stevepb

Bewerte diesen Artikel


37 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,03 von 5