Willkommen bei unserem großen Spätzlepresse Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Spätzlepressen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Spätzlepressezu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Spätzlepresse kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Spätzlespresse lassen sich Spätzle in wenigen Minuten zubereiten. Durch die praktische Hebelwirkung lässt sich der Teig ohne Kraftanstrengung in das kochende Wasser pressen.
  • Eine Spätzlepresse ist ein wahres Allrounder-Talent was in keiner Küche fehlen sollte. Mit ihr lassen sich neben den klassischen Spätzle viele andere Leckereien wie Kartoffel- und Gemüsebrei, Obstsäfte und das beliebte Spaghettieis im Handumdrehen zubereiten.
  • Sie ist leicht in der Handhabung, schütz vor Verbrühungen, ist  einfach zu reinigen und lässt sich dank ihrer platzsparenden Verarbeitung super verstauen.

Spätzlepresse Test: Das Ranking

Platz 1: Westmark Spätzle-/Kartoffelpresse

Die Westmark Spätzle-/ Kartoffelpresse überzeugt durch ihre sehr positive Kundenbewertung und ihr Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Spätzlepresse besteht aus Aluminiumdruckguss und ist von daher sehr robust. Sie verfügt über ein Füllvermögen von 250 ml und hat verschiedene Auflagerasten, sodass sie bei Töpfen und Schüsseln unterschiedlicher Größe Halt findet.

Laut Herstellerangaben ist sie spülmaschinengeeignet. Die Lochplatte mit feiner 7 mm Schlitzlochung beschert im Handumdrehen für Spätzle wie Handgeschabt. Die Grifflänge von 41 cm sorgt für ein müheloses zudrücken ohne Verbrühungen über dem heißen Wasserdampf.

Platz 2: WMF Gourmet Multi-/Kartoffel-/Spätzlepresse

Die Spätzlepresse von WMF kommt nicht nur durch den Edelstahl glänzend daher. Sie ist rostfrei, spülmaschinengeeignet, formstabil, hygienisch, säurefest, geschmacks- und geruchsneutral und unverwüstlich. Mit 26,5 cm Gesamtlänge verfügt sie über eine kompakte Größe. Der praktische Auflageharken gibt ihr sicheren Halt auf Töpfen oder Schüsseln.

Neben Spätzle lassen sich mit der Spätzlepresse gekochte Kartoffeln mühelos zerdrücken und zu Püree oder Knödeln weiterverarbeiten. Sie eignet sich auch gut für Sellerie- oder Möhrengemüse und für Apfelmus.

Platz 3: Buchsteiner Spätzle-Wunder

Die Spätzlepresse von Buchsteiner besticht mit ihren guten Kundenresonanzen und ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis. Anstelle eines Auflageharken verfügt sie über einen festen Haltegriff, sodass beim zusammendrücken der Hebel nichts daneben geht.

Die Spätzlepresse lässt sich mit einem Handgriff  in zwei Teile zerlegen und findet so noch einfacher Platz in der Spülmaschine. Die 58 länglichen Schlitze produzieren Spätzle, die wie handgeschabt aussehen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Spätzlepresse kaufst

Für wen eignet sich eine Spätzlepresse?

Eine Spätzlepresse eignet sich grundsätzlich für jedermann, der sich die schwäbische Kultspeise schnell und einfach zuhause zubereiten will.

Statt den Spätzleteig mit der Hand Stück für Stück von einem Brett in das kochende Wasser zu schaben, wird der Teig einfach durch die Spätzlepresse gedrückt. Dank der praktischen Auflage-Verankerung kannst du die Spätzlepresse dafür an deinem Kochtopf einhaken, sodass sie dir nicht in das heiße Wasser rutscht.

Mit der Spätzlepresse kannst du leckere Käsespätzle ganz schnell und einfach zuhause zubereiten. (Bildquelle: pixabay.com / Hans)

Den Hebel kannst du zusammendrücken, ohne dass sich deine Hände über dem kochenden Wasser befinden. Verbrennungen oder Verfrühungen ist damit vorgesorgt. Zudem erhältst du gleichmäßige „Fädele“, wie der Schwabe sagt.

Welche Funktionen hat eine Spätzlepresse?

Neben dem Klassiker der Spätzle, kannst du mit der Spätzlepresse auch ganz einfach Kartoffel-, Karotten oder anderen Gemüsebrei zubereiten. Dafür drückst du das vorgekochte Gemüse einfach durch die Presse. Dank der vielen kleinen Löcher erhältst du schön weichen Brei ganz ohne Klumpen.

Zudem hat sich die Spätzlepresse zur Herstellung des beliebten Spaghetti-Eis bewährt. 1969 kam der Sohn eines italienischen Einwanderers in Mannheim auf die geniale Idee Vanilleeis durch die Spätzlepresse zu drücken.

Mit Erdbeersoße und weißen Schokostreuseln hat er damit den bis heute beliebten Verkaufsschlager – das Spaghettieis – erschaffen.

Der Klassiker – ein kühles und leckeres Spaghettieis ist mit der Spätzlepresse fix kreiert.
(Bildquelle: pixabay.com / SauLustig)

Mit einer Spätzlepresse kannst du dir diese schmackhafte Erfindung ganz einfach zuhause kreieren. Portioniere einfach die gewünschte Menge Vanilleeis in den Behälter der Presse, einmal kurz den Hebel zusammendrücken und schon hast du feinstes Spaghettieis.

Tipp! Lege die Spätzlepresse vorher für ca 10 Minuten in das Gefrierfach, damit sie schön durchgekühlt ist.

Des Weiteren kannst du dir mit der Spätzlepresse Obstsäfte zubereiten. Für einen Orangensaft einfach eine halbierte Orange in den Behälter geben und auspressen. Genauso funktioniert es natürlich auch mit Äpfeln, Birnen, Ananas, usw.

Was ist der Unterschied zwischen einer Spätzle- und einer Kartoffelpresse?

Eine Kartoffelpresse eignet sich nur zur Herstellung von Kartoffelbrei. Der Behälter läuft, im Gegensatz zu dem der Spätzlepresse, spitz zu.

Spätzle werden mit ihr nicht gelingen, da diese einen gleichmäßigen Druck von oben benötigen, welcher nur mittels des Zylinders einer Spätzlepresse gewährleistet ist.

Mit einer Spätzlepresse kannst du dafür sowohl Spätzle als auch Kartoffelbrei herstellen. Du ersparst dir also die Anschaffung von zwei Küchengeräten.

Was kostet eine Spätzlepresse?

Eine Spätzlepresse ist in Plastik und Metall erhältlich. Je nach dem welches Material du bevorzugst, kannst du dich für die eine oder andere Spätzlepresse entscheiden. Preislich gibt es nahezu keinen Unterschied zwischen den Produkten.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 180 Produkte aus der Kategorie Spätzlepresse untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist.
(Quelle: Eigene Darstellung)

Welche Alternativen gibt es zur Spätzlepresse?

Neben der Spätzlepresse lassen sich Spätzle auch mittels eines Spätzlebretts und einer Spätzlehobel herstellen.

Spätzlepresse Spätzlebrett Spätzlehobel
Lange bis kurze Spätze, Spaghetti-Eis, Kartoffel-/ Gemüsebrei, Obstsäfte  Lange bis kurze Spätzle Knöpfle-Spätzle

Das Spätzlebrett steht dabei für die traditionsreiche Herstellung. Früher hat man etwas Spätzleteig auf das Spätzlebrett gestrichen und den Teig dann am Brettende Stück für Stück in den Topf geschabt.

Diese Alternative ist jedoch sehr umständlich und zeitaufwendig. Auch ist die Form der Spätzle oft sehr unterschiedlich und viel zu dick. Da die Bretter wegen er besseren Teighaftung zumeist aus Holz bestehen ist die Reinigung viel aufwendiger.

In diesem Video kannst du dir die unterschiedliche Zubereitung mit Spätzlepresse und Spätzlebrett ansehen.

Zudem kannst du Spätzle auch noch mit einer Spätzlehobel herstellen. Die Spätzlehobel ist ein, meist aus Metall, bestehendes gelochtes Brettchen, welches du auf den Topf mit dem kochenden Wasser legst.

Die Hobel verfügt über einen oben aufgesetzten kleinen Trichter, in welchen du deinen Teig füllen kannst.

Durch stetiges hin- und herschieben auf dem Brettchen entstehen kleine knubbelige Späztle. Die Hobel eignet sich daher besonders für „Knöpfle“.

foco

Wusstest du, dass Spätzle „Spatz“ bedeutet?

Spätzle ist die schwäbische Verkleinerungsform von Spatzen. Der Hintergrund für den Namen ist, dass die Form der Spätzle im 18. Jahrhundert mit Spatzen verglichen wurde.

Allerdings ist die Handhabung im vergleich zur Spätzlepresse eher umkomfortabel. Deine Hand befindet sich während des hin- und herschieben stets über dem kochend heißen Wasser, sodass du dich leicht verbrühen kannst.

Bist du nicht schnell genug, verkocht der Wasserdampf den Teig schon bevor er in den Topf gefallen ist. Das verklebt den Hobel und macht zudem die Reinigung aufwendiger.

Entscheidung: Welche Arten von Spätzlepressen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Spätzlepresse kaufen möchtest, gibt es zwei verschiedene Arten zwischen denen du dich entscheiden kannst.

  • Spätzlepresse aus Metall
  • Spätzlepresse aus Plastik

Was zeichnet eine Spätzlepresse aus Metall aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Früher waren die Spätzlepressen aus robustem Gusseisen. Dieses ist allerdings viel schwerer als die heute verwendeten Materialien Aluminium oder Edelstahl.

Sowohl die Spätzlepresse aus Aluminium, als auch die aus Edelstahl sind leicht in der Handhabung und einfach in der Reinigung. Auch bei hohen Temperaturen über dem kochenden Spätzlewasser werden sie sich nicht erziehen oder mit der Zeit brüchig.

Besonders bei der Zubereitung von Gemüsebrei, oder Obstsäften hat sich diese Stabilität bewährt. Allerdings musst du bei Aluminium Spätzlepressen darauf achten, ob sie durch einen schützenden rostfreien Überzug  spülmaschinenfest gemacht wurden. Ansonsten kannst du diese nur mit der Hand reinigen.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Stabil, kein Verbiegen
  • Individuell einsetzbar
Nachteile
  • Ggf. nicht spülmschinenfest

Eine Spätzlepresse aus Metall stellt damit einen soliden Küchenklassiker dar. Durch ihre robuste Verarbeitung wirst du dir nur einmal im Leben eine solche Presse kaufen müssen und sie vielleicht sogar noch an deine Kinder vererben können.

Was zeichnet eine Spätzlepresse aus Plastik aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Eine Spätzlepresse aus Plastik ist im vergleich zur Metallpresse minimal günstiger. Zudem ist sie noch leichter als ihr Konkurrent aus Aluminium oder Edelstahl.

Allerdings ist das Plastik nicht so robust und kann sich bei Hitze verbiegen. Darüber hinaus wird Plastik spröde, sodass es bei zu kräftigem Zudrücken zum Brechen der Hebel kommen kann und die Spätzlepresse sodann nicht mehr zu gebrauchen ist.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Sehr leicht
  • Individuell einsetzbar
Nachteile
  • Kann sich verbiegen
  • Bricht leichter

Eine Spätzlepresse aus Plastik eignet sich für jene, die sich erst einmal an die Herstellung der Spätzle herantasten wollen.

Da der Preisunterschied zu einer Spätzlepresse aus Metall aber nur sehr gering, bis nicht existent ist, würden wir dir gleich zur Anschaffung einer stabilen Spätzlepresse aus Aluminium oder Edelstahl raten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spätzlepressen vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Eigenschaften du dich zwischen den möglichen Spätzlepressen entscheiden kannst.

Die Gesichtspunkte, mit deren Hilfe du die Spätzlepressen miteinander vergleichen kannst, sind folgende:

  • Material
  • Griffigkeit
  • Austauschbare Lochplatten
  • Spülmaschinenfest
  • Füllvermögen
  • Hebellänge

Material

Die verschiedenen Spätzlepressen unterscheiden sich durch die verschiedenen Materialien aus denen sie bestehen.

Eine Spätzlepresse aus Metall besteht entweder aus Aluminium oder aus Edelstahl. Die Aluminum Spätzlepresse ist meist gräulich matt, liegt aber durch ihre etwas rauere Oberfläche auch bei feuchten Händen sehr gut und er Hand.

Eine Edelstahl Spätzlepresse steht der Aluminium Presse in nichts nach. Sie ist lediglich silber glänzend. Je nachdem welches äußere Erscheinungsbild du ansprechender findest eignet sich die eine oder andere besser für sich.

Die Spätzlepresse aus Plastik liegt ebenfalls gut in der Hand, ist leicht, aber nicht so stabil wie ihre Kollegen aus Metall. Aus diesem Grund bist du bei regelmäßiger Anwendung und größeren Mengen besser mit einer Spätzlepresse aus Metall bedient.

Griffigkeit

Achte beim Kauf einer Spätzlepresse auf ihre Griffigkeit. Meistens wirst du bei er Zubereitung von Spätzle durch den Wasserdampf feuchtere Hände haben, manchmal klebt auch noch etwas Teig am Finger. Dennoch sollte die Presse fest in der Hand liegen, sodass du einfach zudrücken kannst.

Zumeist haben die Spätzlepressen vorne noch einen Harken, welchen du entweder am Topfrand, oder an einer Schüssel einrasten kannst. Damit wird sichergestellt, dass dir die Spätzlepresse nicht in den Topf fällt. Das zudrücken der Hebel ist damit noch einfacher.

Austauschbare Lochplatten

Manche Spätzlepressen verfügen über unterschiedliche und austauschbare Lochplatten, welche du je nach Belieben unten in den Zylinder einlegen kannst.

Für die unterschiedlichen Spätzleformen eignen sich nämlich unterschiedliche Lochungen besser oder schlechter. Benötigst du für dünne Fäden eher kleine viele Löcher, brauchst du für dickere Käsespätzle größere und weniger Löcher.

Spülmaschinenfest

Eine Spätzlepresse aus Aluminium muss durch einen rostfreien Schutzbezug spülmaschinenfest gemacht worden sein, ansonsten eignet sich Aluminium nicht für eine Reinigung in der Spülmaschine.

Durch die hohen Temperaturen beim Waschen in der Maschine oxidiert Aluminium, sodass die Spätzlepresse schwarz wird und unschön abfärbt.

Auf dieses Detail brauchst du beim Kauf einer Edelstahl Spätzlepresse nicht achten. Diese sind stets spülmschinenfest. Auch die Spätzlepressen aus Plastik können in der Spülmaschine gereinigt werden.

BR OnlineWissenswertes von Barbara Mettenleiter-Strobel und Anni Böck

Ein kleiner Trick beim Reinigen der Spätzelpresse ist, dass das Reinigen sich erleichtert, wenn man die Küchenutensilien vorher unter kaltes Wasser hält und nicht abtrocknet.

Man kann auch dazwischen und nach dem Kochen mit kaltem Wasser waschen, da danach nichts kleben bleibt.

(Quelle: www.br.de)

Füllvermögen

Die Spätzlepressen verfügen über ein unterschiedliches Füllvermögen des Teigzylinders. Je nachdem welche Mengen an Spätzle du zubereiten möchtest eignet sich ein größerer Zylinder gegebenenfalls besser für dich, da du den Teil nicht so oft nachfüllen musst.

Gleiches gilt für die Herstellung besonders langer Spätzle. Natürlich bist du mit einem größeren Füllvermögen auch noch schneller fertig. Eine Fuhre Kartoffeln für Leckern Kartoffelbrei hast du mit einem größeren Füllvermögen im Nu durchgedrückt.

Hebellänge

Die Spätzlepressen verfügen über unterschiedlich lange Hebel. In Großküchen oder bei der Verwendung von großen Töpfen sind längere Hebel von Vorteil, da du so sicherstellen kannst die Hebel nicht über dem dampfenden Wasser zusammen drücken zu müssen. So kannst du dich vor Verbrühungen schützen.

Zudem ist das Zusammendrücken aufgrund der Hebelwirkung noch leichter, wenn der Hebel länger ist. Allerdings wird die Presse durch den längeren Hebel auch schwerer und sperriger in der Aufbewahrung.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spätzlepresse

Wer hat die Spätzlepresse erfunden?

Die Spätzlepresse wurde 1939 von dem schwäbischen Tüftler Robert Kull erfunden. Er meldete es als „Teigpresse aus einem mit Teigaustrittslöchern versehenen Topf“ zum Patent an. Da dieser Name etwas umständlich klang wurde die Presse kurzerhand als Spätzle-Schwob bezeichnet.

Schwob ist umgangssprachlich und steht für Schwabe. Damit wurde die für diese Region typische Erstellung der Spätzle revolutioniert. Endlich mussten die Spätzle nicht mehr aufwendig und lange von einem Brett ins kochende Wasser geschabt werden.

Wie stelle ich Spätzle ohne Spätzlepresse her?

Solltest du einmal keine Spätzlepresse zur Hand haben kannst du dir wie folgt behilflich sein.

Bereite den Teig, wie oben angegeben zu. Nimm dann ein herkömmliches Küchenbrett, bestenfalls eins aus Holz, es geht aber auch eins aus Plastik und streiche den Teig auf das untere Drittel des Brettes ca 0,5 cm hoch aus.

Such dir dann einen Teigschaber oder ersatzweise ein großes Küchenmesser. Wichtig ist nur, dass du eine lange Kante hast.

Setz den Schaber dann wenige Millimeter hinter dem unteren Ende deines Küchenbrettes an und schied die kleine Teigwurst in das darunter liegende kochende Wasser.

Wiederhole den Vorgang bis der Teig aufgebraucht ist.

Welche Zutaten benötige ich für einen Spätzleteig?

Für 4 Portionen benötigst du:

  • 250 g Mehl
  • 3 Eier
  • 50 ml lauwarmes Wasser
  • 5 g Salz

Klingt einfach – ist es auch!

  1. Gibt als erstes die Eier, das Mehl und das Salz in eine Schüssel und verrühre den Inhalt mit einem Kochlöffel.
  2. Nach und nach kannst du nun das Mehl unterarbeiten.
  3. Schlage den Teig nun mit dem Kochlöffel so lange auf, bis er Blasen wirft und glatt ist. Achte darauf, dass der Teig fest ist, aber noch vom Löffel fließt. Ist er zu flüssig, kannst du ihn mit Mehl nachdicken.
  4. Bringe Wasser in einem großen Topf zum Kochen.
  5. Fülle den Teig nach und nach in die Spätzlepresse und drücke den Inhalt in das kochende Wasser.
  6. Nach ca. 5 Minuten, wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig.

Für einen Spätzleteig benötigst du nicht viele Zutaten. Auch die Zubereitung ist einfach und schnell. (Bildquelle: pixaby.com / Bru-nO)

Nun kannst du deine Spätzle nach Belieben verarbeiten. Entweder du isst sie so mit einer leckeren Soße, oder du brätst sie dir in der Bratpfanne mit etwas Butter goldbraun an.

Für die ebenfalls sehr beliebten Käsespätzle kannst du die Spätzle mit Käse und Zwiebeln überbacken. Auch eine Spätzlesuppe ist sehr lecker.

Wie reinige ich eine Spätzlepresse?

Die meisten Spätzlepressen bestehen aus Aluminiumdruckguss. Dieser macht die Presse besonders stabil und spülmaschinenfest. Es gibt aber auch Pressen aus Edelstahl oder Plastik.

Auch diese Modelle sind in der Regel spühlmaschinenfest. Lies es zur Sicherheit aber nochmal beim Hersteller nach.

Nach dem Zubereiten der Spätzle kannst du die Spätzlepresse einfach mit dem anderen Geschirr in die Spülmaschine legen.

Ansonsten lassen sich die Spätzlepressen einfach von Hand reinigen. Spül den Teig man Besten direkt nach dem Benutzen kurz ab, damit er nicht antrocknet. Dann ist die spätere Reinigung noch einfacher.

Ist deine Spätzlepresse nicht spülmaschinenfest und du legst sie trotzdem in den Geschirrspüler, dann wird sie völlig schwarz und färbend wieder rauskommen.

Deine Presse besteht dann aus nicht spülmaschinemfesten Aluminium. Dieses verträgt die hohen Temperaturen in der Spülmaschine nicht und oxidiert.

Die schwarze Schicht ist zwar nicht giftig, aber lästig und lässt sich nicht wieder entfernen. Achte daher immer auf die Herstellerangaben!

Kann ich mit einer Spätzlepresse auch „Knöpfle“ herstellen?

Für manche Speisen, wie die Käsespätzle, ist es üblich, kleine kurze knubbelige Spätzle zu verwenden. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Knöpfen hat sich der Name „Knöpfle“ etabliert.

In der Regel werden diese Spätzle mit einer Spätzlehobel zubereitet. Die Herstellung mit einer Hobel kannst du dir in diesem Video ansehen.

Mit einer Spätzlepresse kann man neben den längeren Fäden auch kürzere Spätzle herstellen. Dafür musst du einfach die Menge des Teigs im Behälter reduzieren. Denn umso weniger Teig du durchdrückst, umso kürzer sind auch deine Spätzle.

Manche Spätzlepressen verfügen über verschiedene Einlegscheiben mit unterschiedlicher Lochung. Für dickere Spätzle würde sich dann eine Scheibe mit weniger, aber dafür größeren Löchern eignen.

Eine weitere Methode kann sein, die Presse mit einem Schaber an der Unterseite abzuschaben und damit die Länge der Spätzle zu kürzen. Diese Technik ist vergleichbar zu der der Spätzlehobel.

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Wusstest du, dass man auch bei der Zubereitung Mineralwasser verwenden kann?

Früher wurde ein Spätzlteig fest von Hand geschlagen damit reichlich Luft in den Teig kommt. Hausfrauen haben statt Wasser Mineralwasser genommen, da die Kohlensäure den Teig lockert und geschmeidig macht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.sonntagsblatt.de/artikel/menschen/vor-50-jahren-erfand-dario-fontanella-das-spaghetti-eis

[2] https://spaetzlepressen.com

Bildquelle: 123rf.com / huandi

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Silke Yvonne Frühauf
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