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Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2020

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Ein Standgeschirrspüler erleichtert heutzutage den Abwasch von schmutzigem Geschirr. Türe öffnen, benutztes Geschirr hinein geschlichtet, Spülmittel einfüllen, Türe schließen, Programm wählen und ON-Taste drücken. Schon übernimmt der waschende Helfer in der Küche seine Arbeit und man kann sich entspannt zurücklehnen.

Doch bevor man die Vorteile einer Spülmaschine, in vollen Zügen genießen kann, stellt man sich oft die Frage, welcher Standgeschirrspüler eigentlich seinen Bedürfnissen entspricht. Unser großer Standgeschirrspüler Test 2020 soll dir alle Fragen beantworten und dir dabei helfen, den besten Standgeschirrspüler für dich zu finden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Egal ob kleine Wohnungen, Einbauküchen, Küchen für Individualisten, Singlehaushalte oder Familien – für jede Küche und jede Lebenssituation gibt es den passen Standgeschirrspüler.
  • Anhand der Einbaumöglichkeiten werden Standgeschirrspüler in drei Arten eingeteilt.Dazu zählen unterbaufähige Geräte, freistehenden Standgeschirrspüler und Tisch-Standgeschirrspüler.
  • Bevor man sich einen Standgeschirrspüler zulegt, sollte man sich Gedanken machen, welche Eigenschaften dieses Haushaltsgerät erfüllen soll.

Standgeschirrspüler Test: Favoriten der Redaktion

Der beste unterbaufähige Standgeschirrspüler

Der Standgeschirrspüler von NEFF mit einer Breite von 60 cm ist unterbaufähig und vollintegrierbar in eine Einbauküche. Ein Besteckschublade sowie höhenverstellbare Geschirrkörbe bieten Platz für 14 Maßgedecke, was ideal auf einen 3 – 4 Personen-Haushalt ausgerichtet ist.

Dieser Standgeschirrspüler ist genau der richtige für Personen mit Einbauküchen, die zusätzlich Wert auf Umweltfreundlichkeit gepaart mit speziellen Zusatzfunktionen Wert legen.

Der beste freistehende Standgeschirrspüler

Der Standgeschirrspüler von Bosch Serie 6 zeichnet sich durch das Zusatzprogramm SuperSilence aus, das den Geräuschpegel auf 42 Dezibel reduziert. Der 60 cm breite freistehende Standgeschirrspüler verfügt über ein TFT-Display zur intuitiven Programmauswahl mit Echtzeitangabe und Statusinformation.

Dies ist der perfekte Standgeschirrspüler für einen Haushalt von 3 – 4 Personen, die umweltbewusst sind, eine einfache technische Handhabung wollen und einen geringen Geräuschpegel bevorzugen.

Der beste mobile Standgeschirrspüler

Klein und praktisch: Der Tisch-Standgeschirrspüler aus Edelstahl von Bomann passt mit seinen Maßen von 56,5 cm x 60,5 cm x 52,0 cm auch in die kleinste Küche.

Mit seinen 20 Kilogramm als Leichtgewicht unter den Standgeschirrspülern bietet das Modell Bomann TSG 780 für sechs Maßgedecke Platz. Als besondere Eigenschaft verfügt er über eine Kindersicherung und verursacht eine Geräuschentwicklung von 51 Dezibel, was in etwa Zimmerlautstärke entspricht.

Der beste Standgeschirrspüler ohne Wasseranschluss

Der Mini-Standgeschirrspüler von Bomann, Modell TSG 7402, entspricht dem Prinzip “Klein aber oho”. Mit den Maßen von 43,5 cm x 42,0 cm x 43,5 cm und einem Gewicht von 14 Kilogramm ist er die perfekte Lösung für Singlehaushalte, Wochenendwohnungen als auch Campingausflüge.

Verfügt man über wenig Standfläche oder möchte man auch im Campingurlaub auf das lästige Geschirrspülen per Hand verzichten, dann ist dieses Produkt die beste Wahl.

Kauf- und Bewertungskriterien für Standgeschirrspüler

Hier erfährst du, was du vor dem Kauf wissen solltest und welcher Standgeschirrspüler zu dir passt. Diese Kriterien helfen dir für den Vergleich von Standgeschirrspülern untereinander:

Maße

Sowohl teil- als auch vollintegrierbare Standgeschirrspüler werden mit Standardmaße von 45 cm (slimline) und 60 cm Breite angeboten, um den Einbau in genormte Küchenunterschränke zu garantieren.

Auch freistehende Standgeschirrspüler und Unterbau-Standgeschirrspüler sind in beiden Größen erhältlich. Bezüglich der Höhe weicht der freistehende Standgeschirrspüler von den anderen genannten Arten, welche eine Standard-Höhe von 82 cm aufweisen, ab.

Da die freistehende Variante nicht unter die Arbeitsplatte eingebaut wird und um plan mit der Arbeitsfläche abzuschließen, sind jene Standgeschirrspüler in Höhen zwischen 85 bis 88 cm erhältlich.

Aufgrund der Tatsache, dass der Einbau bzw. die Integration in die Küche bei Tisch-Standgeschirrspülern keine Rolle spielt, werden hier keine Standardgrößen produziert, sondern variieren zwischen den Herstellern und Modellen.

Möglichkeiten zum Einbau

Wenn man nach einem Standgeschirrspüler sucht, wird man auf unterschiedliche Einbaumöglichkeiten stoßen, die wie folgt differenziert werden:

  • Unterbau-Standgeschirrspüler: Bei dieser Variante wird einfach der Standgeschirrspüler unter die Arbeitsplatte geschoben. Unterbaufähige Geräte haben bereits eine vormontierte Gerätefront.
  • Vollintegrierte Standgeschirrspüler: Bevorzugt man bei seiner Küche einen einheitlichen Look, so empfiehlt sich ein vollintegrierbarer Standgeschirrspüler, bei dem die Vorderseite komplett von der Küchenfront bedeckt wird.
  • Teilintegrierte Standgeschirrspüler: Im Unterschied zur vollintegrierten Variante bedeckt die Küchenfront eines teilintegrierbaren Standgeschirrspülers nicht die komplette Vorderseite, sodass das Display noch zu sehen ist.
  • Freistehende Standgeschirrspüler: Eine vormontierte Vorderseite sowie eine belastbare Geräteabdeckung eines freistehenden Standgeschirrspülers ermöglichen die einfache Integration des Gerätes in eine Küche. Durch die Abnahme der Spülmaschinenabdeckung wird das Gerät auch unterbaufähig und kann unter die Arbeitsplatte geschoben werden.
  • Tisch-Standgeschirrspüler: Diese Spülmaschine ist analog zum freistehenden Standgeschirrspüler voll verkleidet und wir auf Arbeitsplatten oder Stellflächen platziert.

Anzahl der Spülprogramme

Grundsätzlich gibt es eine große Auswahl an Spülprogrammen, die je nach den einzelnen Herstellern und Modellen variieren können.

Abhängig vom Verschmutzungsgrad bzw. von der Beschaffenheit des Geschirrs kann man sich bei den Standardprogrammen entscheiden für:

  • Normal (60 – 65 °C)
  • Automatik (40 – 70 °C)
  • Kurz (40 – 45 °C)
  • Intensiv (65 – 75 °C)
  • Schon / Fein (40 – 57 °C)
  • Spar / Eco (45 – 55 °C)

Die Unterschiede der Spülprogramme liegen in der Temperatur, der Spüldauer, der Wassermenge und dem Stromverbrauch. Je nach Modell gibt es die Möglichkeit Sonderfunktionen zuzuschalten.

Diese richten sich nach speziellen Bedürfnissen, wie Temperatur, Verschmutzungsgrad, Glanzgrad, Zeit, Trocknung oder Hygiene.

Bei Automatik misst ein Sensor die Beladung der Körbe und stimmt automatisch das Spülprogramm darauf ab.

Energieklasse

Die Energieklasse eines Standgeschirrspülers gibt Auskunft über die Energieeffizienz bei der Nutzung des Gerätes. Diese Kennzeichnung für Haushaltsgeräte in Form des europäischen Energielabels enthält eine Bewertungsskala über den Energiebedarf.

Klasse A bedeutet einen geringen Energiebedarf.

Dessen Einteilung orientiert sich am amerikanischen Schulnotensystem in den Wertungskategorien von A bis G. Die Note A wird an jene Geräte vergeben, die einen niedrigen Energiebedarf bzw. eine hohe Energieeffizienz aufweisen.

Mit der Einführung der Klassen von A+, A++ und A+++, welche eine zusätzliche Energieeinsparung darstellen sollen, wurde auf die Effizienzsteigerung der Geräte eingegangen. Ein Standgeschirrspüler mit der Klasse A+++ verbraucht im Jahr Stromkosten von etwa 60,- Euro.

Verringert sich die Energieeffizienzklasse auf A+ so erhöhen sich die Ausgaben für den Strom um ca. 10,- Euro auf insgesamt 70,- Euro im Jahr.

Wasserverbrauch pro Jahr

Der Wasserverbrauch eines Standgeschirrspülers ist abhängig von einerseits der Maschinengröße und andererseits dem jeweiligen gewählten Programm.

Mit speziellen Spülprogrammen, wie Eco, Spar oder Öko, verringert sich die erforderliche Wassermenge um etwa 20 %.

Bei Tisch-Standgeschirrspülern kann man von einer Wassermenge von 6 – 9 Liter je Spülgang ausgehen. Hingegen weisen Standard-Standgeschirrspüler aufgrund des größeren Innenvolumens einen Wasserverbrauch von 7,5 – 15 Liter auf.

Spülprogramme

Jeder möchte, dass sein Geschirr sauber und rein aus seinem Standgeschirrspüler kommt. Der Verschmutzungsgrad und das Material des Geschirrs sind die ausschlaggebenden Kriterien, welches Reinigungsprogramm gewählt wird.

  • Normalprogramm: Diese Programm ist geeignet, um unempfindliches, normal verschmutztes Geschirr zu reinigen.
  • Automatikprogramm: Sensoren im Innenraum eines Standgeschirrspülers erkennen, wie umfangreich das Gerät beladen wurde und messen auch die Verschmutzung des Geschirrs. Dementsprechend wird selbstständig die Temperatur, der Wasserverbrauch und die Spüldauer automatisch gewählt.
  • Kurzprogramm: Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem Programm um ein Schnellspülprogramm, dass dann seinen Einsatz findet, wenn die Zeit knapp und das Geschirr nur leicht verschmutzt ist.
  • Intensivprogramm: Bei stark verschmutztem Geschirr bedarf es an einem Intensivprogramm, um auch hartnäckige Verunreinigungen rückstandslos zu entfernen. Die Wassertemperatur sowie Spüldauer werden dabei erhöht.
  • Schon- / Fein-Programm: Die Reinigung von temperaturempfindlichen Materialien wie Glas oder Porzellan erfordert eine niedrigere Wassertemperatur. Mit Schonprogrammen wird das Geschirr saft und schonend mit geringem Spüldruck gereinigt.
  • Spar- / Eco-Programm: Niedrigere Wassertemperaturen in Kombination mit geringerer Wassermenge reduzieren den Energiebedarf pro Spülgang.

Lautstärke

Gerade in kleinen Wohnungen kann die Geräuschentwicklung eines Haushaltsgerätes sehr störend sein. Die Lautstärke von neuen Standgeschirrspülern bewegt sich in einer Spannweite von 37 – 50 Dezibel.

Natürlich können weitere Faktoren wie der Stand bzw. die Montage die Geräuschentwicklung eines Standgeschirrspülers sehr wohl beeinflussen.

Aufgrund der schalldämmenden Wirkung der Verkleidung von unterbaufähige Standgeschirrspülern weisen diese Varianten eine geringere Lautstärke auf als freistehende Standgeschirrspüler.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Standgeschirrspüler kaufst

Für wen eignet sich ein Standgeschirrspüler?

Die Vorteile eines Standgeschirrspüler liegen klar auf der Hand. Die schnelle und einfache Reinigung von meinem Ess- und Kochgeschirr sowie Küchenutensilien lassen Zeit, Wasser und Energie sparen.

Campingfreunde lieben die Vorteile eines Mini-Standgeschirrspülers.

Da nur vollbeladene Standgeschirrspüler effizient in Bezug auf Ressourcen arbeiten, bedarf es an der richtigen Größe des Gerätes für die jeweilige Lebenssituation.

Für Singlehaushalte kann schon ein Tisch-Standgeschirrspüler die Bedürfnisse genau abdecken, wobei bei einer Großfamilie dann eher die XL-Variante eines Standgeschirrspülers zum Einsatz kommt.

Als portabler Standgeschirrspüler bietet der Mini-Standgeschirrspüler ohne Wasseranschluss den Luxus im Campingurlaub nicht per Hand sein schmutziges Geschirr abspülen zu müssen.

Welche Arten von Standgeschirrspülern gibt es?

Wenn du dir einen Standgeschirrspüler zulegen möchtest, gibt es drei Arten, zwischen denen du dich entscheiden kannst. Welche dieser Varianten ist nun die richtige für deine individuellen Bedürfnisse?

Unterbaufähiger Standgeschirrspüler

Unterbaufähiger Standgeschirrspüler

Bei den unterbaufähigen Standgeschirrspülern handelt es sich um Geräte, die in die Küchenzeile integriert werden. Für eine einheitlich plane Küchenarbeitsfläche wird dieser Standgeschirrspüler in die Verkleidung unter der Arbeitsfläche geschoben.

Grundsätzliche unterscheidet man bei dieser Variante voll- und teilintegrierte Standgeschirrspüler. Bei beiden Modelle bedeckt die Küchenfront die Vorderseite des Gerätes, wobei bei der teilintegierten Variante das Bedienungsdisplay zu sehen bleibt.

Vorteile
  • Kann in die Einbauküche integriert werden
  • Je nach Küchenfront voll- und teilintegrierte Modelle
  • Zwei Einheitsbreiten mit 45 cm und 60 cm
Nachteile
  • Benötigt eine passende Küchenfront
  • Für Singlehaushalte zu groß

Ist der Standgeschirrspüler vollintegriert, so ist dieser hinter der Tür eines Einbauschrankes nicht zu sehen. Um den Einbau und die Planung zu vereinfachen, werden Standgeschirrspüler in den Einheitsbreiten von 45 cm und 60 cm angeboten.

Freistehender Standgeschirrspüler

Freistehender Standgeschirrspüler

Freistehende Standgeschirrspüler sind rundherum so verkleidet, dass diese frei in der Küche aufgestellt werden können.

Die Deckplatte bei diesem Standgeschirrspüler ist verstärkt, damit diese auch als Arbeitsfläche bzw. zum Abstellen von Küchengeräten verwendet werden kann.

Vorteile
  • Kann frei in der Küche platziert werden
  • Voll verkleidet
  • Verstärkte Deckplatte
Nachteile
  • Kein einheitliches Erscheinungsbild
  • Für Singlehaushalte zu groß

Durch die Möglichkeit der Demontage dieser Deckplatte kann der freistehende Standgeschirrspüler auch zu einem unterbaufähigen Gerät umgebaut und in die Küchenzeile unter die Arbeitsplatte integriert werden.

Standardbreiten von 45 cm oder 60 cm erleichtern die Küchenplanung bzw. den Austausch, falls der Standgeschirrspüler defekt ist und getauscht werden muss.

Tisch-Standgeschirrspüler

Tisch-Standgeschirrspüler

Wie der Name schon sagt handelt es sich bei Tisch-Standgeschirrspülern um Geräte, die nicht eingebaut sondern nur aufgestellt werden. Idealerweise finden sie ihren Platz in Arbeitsflächenhöhe, um das Ein- sowie Ausräumen zu erleichtern.

Auch Tisch-Standgeschirrspüler benötigen einen Stromanschluss als auch Wasserzulauf und -ablauf.

Vorteile
  • Geringer Platzbedarf
  • Individuelle Standplatzwahl
Nachteile
  • Für Familien zu klein

Diese kleinen Modelle von Standgeschirrspülern eignen sich aufgrund der Größe von beispielsweise 44 cm x 55 cm x 50 cm für kleine Küchen, Ferienwohnungen oder Singlehaushalte, da diese eine Füllmenge von 4 – 6 Maßgedecke besitzen.

Für Camping-Freunde ist der Tisch-Standgeschirrspüler auch als Mini-Variante erhältlich. Bei geringem Platzbedarf, keiner Notwendigkeit einer Installation sowie geringem Wasserverbrauch finden in Mini-Standgeschirrspüler bis zu zwei Maßgedecke Platz.

Welche Anschlüsse brauche ich für einen Standgeschirrspüler?

Der Standgeschirrspüler soll in der Küche so platziert werden, dass sich der dafür benötigte Wasserabfluss, Strom-, sowie Kaltwasseranschluss in unmittelbarer Nähe befinden. Bei manchen Modellen von Tisch-Standgeschirrspülern trifft dies nicht ganz zu.

Natürlich benötigen sogenannte Mini-Standgeschirrspüler noch einen Stromanschluss, aber der Kaltwasseranschluss wird durch die manuelle Befüllung des integrierten Tankes mit Wasser hinfällig.

Nach dem Spülvorgang wird das Abwasser wieder in einen Behälter oder direkt in die Spüle über einen Schlauch abgeleitet.

Was kostet ein Standgeschirrspüler?

Größe, Bauart, Umweltverträglichkeit und Zusatzprogramme sind ausschlaggebende Kriterien, nach denen sich der Preis für Standgeschirrspüler richtet.

Typ Preisspanne
Unterbaufähiger Standgeschirrspüler Circa 200 bis 2.200 Euro
Freistehender Standgeschirrspüler Circa 260 bis 1.600 Euro
Tisch-Standgeschirrspüler Circa 200 bis 400  Euro

Natürlich gibt es auch unter den Standgeschirrspülern Luxusmodelle, die Preise bis über 3.000 Euro zulassen.

Wo kann ich einen Standgeschirrspüler kaufen?

Standgeschirrspüler gibt es sowohl im Fachhandel, in Möbelhäusern, über Installateure, bei Discountern im Zuge von Angeboten und natürlich auch über Online-Shops. Darüberhinaus kann man auch gebrauchte Standgeschirrspüler erwerben.

Diese Online-Shops verfügen über eine große Auswahl an Standgeschirrspülern:

  • amazon.de
  • quelle.de
  • otto.de
  • universal.de
  • ebay.de

Die auf dieser Seite vorgestellten Standgeschirrspüler findest du in mindestens einem der oben genannten Online-Kauf-Portalen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Standgeschirrspüler?

Für die schnelle Reinigung von Geschirr besticht der Standgeschirrspüler durch seine einfache Handhabung. Als Alternative zu diesem Haushaltsgerät können schmutzige Teller, Gläser und Besteck auch per Hand gespült werden.

Auch wenn man einen Standgeschirrspüler besitzt, so muss manches Geschirr aufgrund des Materials oder auch der Größe per Hand gespült werden.

  • Vorspülen: Bevor der eigentliche Abwasch beginnt sollte sehr stark verschmutztes Geschirr vorgespült werden, um später das Abwaschwasser nicht zu sehr zu verunreinigen.
  • Sortieren: Je nach Verschmutzungsgrad soll das Geschirr sortiert werden, um danach ein sauberes Spülergebnis von allen Teilen zu erhalten.
  • Heißes Wasser einlassen: Danach folgt die Befüllung des Spülbeckens mit heißem Spülwasser, damit die fettlösende Wirkung in Kombination mit dem Spülmittel voll entfacht wird.
  • Wasser wechseln: Das vorsortierte Geschirr wird nun dem Verschmutzungsgrad entsprechend der Reihe nach gewaschen. Es empfiehlt sich Gläser zuerst zu waschen, damit darauf keine Fettschlieren entstehen. Ist das Wasser schon sehr trübe und schmutzig muss es ausgelassen werden.
  • Nachspülen: Für die Entfernung von Spülschaum wird nach der Reinigung das Geschirr mit kaltem Wasser nachgespült.
  • Geschirr trocknen: Zur Trocknung kann man Teller, Gläser und Besteck auf einem eigenen Ständer abtropfen und trocknen lassen oder man benutzt ein Geschirrtuch, um es abzutrocknen.

Um das Geschirr auch hygienisch rein zu bekommen, müssen Schwämme und Geschirrtücher regelmäßig gewechselt und gewaschen werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Spülmittel sich im Wasser befindet.

Jedoch muss es genug sein, damit sich ein Schaum bilden kann, der als Anzeiger für die Reinigungskraft dient.

Wie wird der Geschirrspüler eingeräumt?

Da sich die Spülarme eines Standgeschirrspülers an der Unterseite der Spülmaschinenkörbe befinden müssen Töpfe, Gläser und Schüsseln mit der Öffnung nach unten eingeräumt werden. Sonst sammelt sich das Spülwasser in den Behältern.

Aufgrund der Größe, Einteilung und Abstand der Spülkörbe zueinander empfiehlt es sich Teller, Töpfe und größere Behälter in die untere Spülmaschinenlade einzusortieren. Auf dem darüber liegenden Spülkorb finden Gläser, Tassen, Unterteller sowie Küchenutensilien ihren Platz.

Das Essbesteck wird je nach Modell entweder in den Besteckkorb, der sich in der unteren Lade befindet, hineingesteckt oder in die Besteckschublade im oberen Bereich einsortiert.

Die richtige Beladung des Standgeschirrspülers hilft dabei, Platz zu sparen und ein sauberes Spülergebnis zu erhalten.

Was darf nicht in den Geschirrspüler?

Nicht jedes Material verträgt eine Reinigung in einem Standgeschirrspüler. Generell befinden sich am Geschirr bzw. auf der Verpackung Hinweise, wie die Gegenstände zu reinigen sind.

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Bemaltes Geschirr oder Kunstkeramik kann durch das Spülen im Standgeschirrspüler an Farbe verlieren. (Bildquelle: Brooke Lark / unsplash)

Mit dieser Liste erfährst du, was du besser mit der Hand spülen solltest, damit du noch lange Freude an dem jeweiligen Geschirr hast:

  • Handbemaltes Geschirr: Teller, Tassen und Co., die von Hand bemalt wurden oder einen Goldrand besitzen, können durch den Spülgang in einem Standgeschirrspüler Farbe verlieren bzw. beschädigt werden.
  • Hochwertige Materialien: Besteck aus Silber, Kupfer, Messing, Bronze oder Zinn können durch die Reinigung im Standgeschirrspüler anlaufen. Es empfiehlt sich eine Reinigung per Hand mit anschließender Politur, um den Glanz zu erhalten.
  • Messer: Durch den Spülvorgang im Standgeschirrspüler verlieren Küchenmesser ihre Schärfe und es kann zur Abstumpfung der Klingen kommen.
  • Pfannen mit Beschichtung: Besitzen Töpfe oder Pfannen eine Beschichtung, so ist eine Reinigung per Hand zu empfehlen. Durch das Spülmittel, dem Salz und den hohen Temperaturen kann der Anit-Haft-Effekt schnell nachlassen.

Möchte man das Per-Hand-Spülen auf das Nötigste reduzieren, so ist schon beim Kauf des Geschirrs auf die Eignung für die Spülmaschine zu achten.

Welches Reinigungsmittel sollte ich bei einem Standgeschirrspüler verwenden?

Mittlerweile gibt es ein riesiges Angebot an Reinigungsmittel, die dafür sorgen, dass Teller, Gläser und Co. sauber werden, schnell trocknen und glänzen.

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Durch die richtige Dosierung des Spülmittels erhält man ein strahlendes Glanzergebnis. (Bildquelle: PhotoMIX-Company / pixabay)

Generell kann bei Reinigungsmittel für Standgeschirrspüler zwischen drei Arten unterschieden werden: Pulver, Tabs oder Gel.

  • Pulver: Der Vorteil beim Verwenden von Pulver liegt in der individuellen Dosierung des Pulver selbst sowie auch der Menge an Klarspüler und Reinigungssalz. Je nach Programm und Verschmutzungsgrad des Geschirrs kann man die Menge des Reinigungspulvers darauf abstimmen.
  • Tabs: Im Gegensatz zum Pulver ist die Handhabung von Taps einfacher. Die einheitliche Dosierung ist durch die fertige Abpackung schon vorgegeben und man erspart sich die Bestimmung der jeweiligen Menge an Reinigungsmittel.
  • Gel: In Form von sich auflösenden Gelkissen wird diese Art von Spülmittel analog zu Taps in den Standgeschirrspüler gegeben. Die Reinigungsleistung ist jedoch nicht vergleichbar mit Taps oder Pulver und die Umweltbelastung durch die enthaltenen Tenside stark erhöht.

Wie reinige ich meinen Standgeschirrspüler?

Kalk und Schmutz lagern sich während den Spülvorgängen in den Schläuchen sowie im Standgeschirrspüler selbst ab. Für die Erhaltung von einem einwandfreien Betrieb einer Spülmaschine bedarf es an einer regelmäßigen Reinigung des Gerätes selbst.

Dafür gibt es spezielle Innenraumreiniger, die im Gerät platziert werden und dann mit dem vom Hersteller empfohlenen Programm ohne Beladung durchlaufen lässt.

Alternativ können dafür auch Hausmittel, wie Natron, Zitronensäure und Essig, eingesetzt werden. In den unten angeführten weiterführenden Links können sich Anregungen geholt werden.

Bildquelle: 123rf / 43398556

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