Willkommen bei unserem großen Warmhalteplatte Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Warmhalteplatten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Warmhalteplatte zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Warmhalteplatte kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Warmhalteplatte kannst du ganz einfach zu Hause oder in deinem Gastronomiebetrieb Gerichte länger warm halten. Ideal eignet sich das Wärmen von Speisen auch bei Feiern und Buffets.
  • Grundsätzlich kannst du zwischen Warmhalteplatten mit Teelichtern, Wärmespeicherplatten und elektrischen Warmhalteplatten unterscheiden. Zusätzlich gibt es auch Rechauds mit Behältern und Stövchen.
  • Je nachdem für welchen Zweck du deine Warmhalteplatte einsetzen möchtest, solltest du dich für einen bestimmten Typ entscheiden. Dabei solltest du vor allem darauf acht geben, welche Gerichte du wärmen möchtest und bei welcher Temperatur diese warm gehalten werden sollten.

Warmhalteplatte Test: Das Ranking

Platz 1: Jago Buffetwärmer Warmhaltegerät

Platz 2: Unold 58825 Warmhalteplatte

Platz 3: Barbantia Speisewärmer

Platz 4: APS Profi SET

Platz 5: Luxpresso schlichtes Tee-Stövchen

Platz 6: ROMMELSBACHER WPS 857 mobile Wärmespeicherplatte

Platz 7: Master Class Professional Speisewärmer

Platz 8: Multistore 2002 Buffet-Speisewärmer mit Warmhalteplatte 2-in-1

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Warmhalteplatte kaufst

Ist eine Warmhalteplatte sinnvoll für mich?

Diese Antwort dieser Frage hängt vor allem davon ab, wofür du die Warmhalteplatte nutzen möchtest. Auch wie oft du sie verwenden wirst, kann für die Sinnhaftigkeit eines Kaufs entscheidend sein.

Mit einem einfachen Stövchen kannst du beispielsweise deinen Tee oder Kaffee am morgen warm halten. Da du sie mit Teelicht betreibst, sind sie für den eigenen Hausgebrauch bestens geeignet.

Eine Warmhalteplatte wiederum eignet sich hervorragend, Speisen in Töpfen, Pfannen aber auch auf Tellern warm zu halten. Wenn du also häufig für mehrere Personen kochst und die Gerichte zu schnell abkühlen, lohnt sich ein Kauf sicherlich.

Vor allem in der gastronomischen Küche und bei Buffets findet die Warmhalteplatte einen sinnvollen Einsatz. Hier können mehrere Töpfe und auch die Kaffeekanne beim Frühstück über einen längeren Zeitraum warm gehalten werden.

Wie benutze ich eine Warmhalteplatte?

Die Benutzung hängt stark vom Typ der Warmhalteplatte ab. Tendenziell muss aber die Oberfläche erwärmt werden. Dies kann durch elektrischen Strom direkt passieren, durch die Mikrowelle oder durch Teelichter.

Zusätzlich müssen Wärmespeicherplatten nur kurz an den Strom angeschlossen werden und können nachher ohne Kabel für einen begrenzten Zeitraum benutzt werden.

Nach dem Aufheizen der Oberfläche des Wärmers kannst du die Behälter, mit den zu erwärmenden Gerichten, auf den Speisewärmer stellen. Hierbei sollte das Material des Behältnisses sich für die Oberfläche der Warmhalteplatte eignen.

Nach dem Gebrauch lässt du die Warmhalteplatte abkühlen, reinigst sie wenn nötig und kannst sie dann wieder verräumen.

Was kostet eine Warmhalteplatte?

Je nachdem für welchen Typ von Warmhalteplatte du dich entscheidest, gibt es auch Unterschiede bei den Kosten. Für eine gute Warmhalteplatte, die du oft benutzen wirst, lohnt es sich aber etwas tiefer in die Geldbörse zu greifen.

Hier siehst du eine Übersicht der verschiedenen Warmhalteplattentypen und ab welcher Preisklasse du den jeweiligen Typ erwerben kannst:

Typ Preis
Stövchen ab 7€
Warmhalteplatte mit Teelicht ab 20€
Warmhalteplatte mit Behälter ab 22€
Wärmespeicherplatte ab 35€
elektrische Warmhalteplatte ab 60€

Wo kann ich eine Warmhalteplatte kaufen?

Warmhalteplatten kannst du über verschiedene Wege erwerben. Zum einen beim Fachhändler, aber auch im Internet bei den verschiedenen Großanbietern.

Der Fachhandel empfiehlt sich vor allem, wenn du in der Nähe wohnst. Auch wenn die Auswahl nicht allumfassend ist, kannst du hier auf kompetente Beratung zurückgreifen.

Empfehlenswerte Fachgeschäfte sind:

  • Saturn
  • Media Markt
  • Lidl
  • Ikea

Auch ein Kauf im Online-Handel kann sich lohnen. Bei nicht zu hohen Versandkosten, kannst du deine Warmhalteplatte vielleicht auch günstiger erwerben als im Fachhandel.

Empfehlenswerte Seiten für deinen Online-Kauf sind:

  • amazon.de
  • ladenzeile.de
  • idealo.de
  • shoparize.de

Ist es sinnvoll eine Warmhalteplatte gebraucht zu kaufen?

Auch der Gebrauchtkauf deiner Warmhalteplatte kann sich lohnen. Hier kannst du dich vor allem am Angebot der ebay-Kleinanzeigen halten, da hier die meisten Gebrauchtangebote gesammelt sind.

Ob sich der Gebrauchtauf für dich lohnt, hängt immer vom Zustand des Gerätes und der Entfernung des Verkäufers ab. Wohnst du beispielsweise nicht weit entfernt, kannst du die Warmhalteplatte vor dem Kauf erst einmal persönlich ansehen.

Für Buffets und Partys eigenen sich Warmhalteplatten ohne Strom besonders gut. (Bildquelle: pixabay.com ( counselling)

Hat der Speisewärmer sehr große Mängel, solltest du dir überlegen, ob nicht doch ein Neukauf lohnender ist. Auch die Höhe der Versandkosten spielen eine Rolle, sind sie höher als beim Neukauf, lohnt sich auch hier ein Gebrauchtkauf nicht.

Entscheidung: Welche Arten von Warmhalteplatten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt verschiedene Arten von Warmhalteplatten, die sich alle in ihrer Funktionsweise unterscheiden. Je nachdem wofür du die Wärmeplatte nutzen möchtest, solltest du dich für eine andere Art entscheiden.

Im Wesentlichen kann man fünf Arten von Buffetwärmern unterscheiden:

  • Stövchen
  • Warmhalteplatte mit Teelicht
  • Wärmespeicherplatte
  • Elektrische Warmhalteplatte
  • Warmhalteplatte mit Behälter

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeignete Warmhalteplatte zu finden.

Was zeichnet ein Stövchen aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Ein Stövchen ist eine kleine Warmhalteplatte, auf der meist nur ein Gefäß Platz findet. So werden sie auch häufig als Tee- oder Kaffeewärmer verwendet. Aber auch zum Warmhalten von Essen kannst du ein Stövchen einsetzen.

Vorteile
  • Unabhängig vom Strom verwendbar
  • Günstig
  • Erhellt den Raum heimelig
  • In der Regel einfache Reinigung per Hand
Nachteile
  • Nicht alle Verarbeitungen sind hochwertig
  • Nicht jedes Behältnis passt auf ein Stövchen
  • Nicht spülmaschinentauglich
  • Heißgetränke können nur erwärmt und nicht aufgekocht werden

In der Regel werden Stövchen mit Teelichtern betrieben. So sparst du dir also den Strom für das Warmhalten von Gekochtem und Getränken. Dennoch kommt es bei Stövchen im Wesentlichen auf die Verarbeitungsweise des Materials an.

Ist es ein Gitterstövchen kann die Gefahr bestehen, dass nicht alle Gitterfüße gleichlang sind und das Stövchen wackelt. Bei nicht guter Verarbeitung ist es deshalb ratsamer, zu einem Stövchen mit einheitlichem Fuß zu greifen.

Wichtig ist auch, dass du auf das Material des Gefäßes achtest, dass du auf das Stövchen stellen möchtest. Hier solltest du im Hinterkopf behalten, dass du das Gefäß direkt über die Flamme des Teelichtes stellst und nicht alle Materialen dafür geeignet sind.

Deshalb solltest du vor allem bei Tee- und Kaffeekannen darauf achten, dass sie hitzebeständig sind.

Die Stövchen selbst bekommst du in verschiedenen Materialen. Entweder bestehen sie aus Porzellan, Edelstahl, Gusseisen oder Messing. In den meisten Fällen kann das Stövchen nicht in die Spülmaschine und sollte per Hand gereinigt werden.

Was zeichnet eine Warmhalteplatte mit Teelicht aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Warmhalteplatte mit Teelicht könnte als größeres Stövchen bezeichnet werden. Sie besitzt eine wesentlich größere Fläche, auf welcher Gerichte erwärmt werden können. Demnach musst du aber auch mehr als ein Teelicht in die Warmhalteplatte geben, um genügend Hitze zu erzeugen.

Auch hier ist es wichtig, dass du dir vorher schon Gedanken machst, welche Behältnisse du auf den Wärmer stellen möchtest. Diese sollten auf jeden Fall hitzebeständig sein, damit sie durch den Gebrauch nicht beschädigt werden.

Wärmeplatten mit Teelichtern sind nur zum Wärmen von Gerichten und nicht zum Erhitzen geeignet. Demnach sollten auch hier die Lebensmittel, die auf die Speisewärmer kommen, schon die gewünschte Temperatur haben.

Vorteile
  • Unabhängig vom Strom verwendbar
  • Sehr buffettauglich
  • Günstig
  • In der Regel leicht per Hand zu reinigen
  • Schafft heimelige Atmosphäre
Nachteile
  • Hitze wird nur punktuell ausgestrahlt
  • Behälter müssen hitzebeständig sein
  • Nicht spülmaschinengeeignet
  • Wärmt nur und erhitzt nicht

Die Wärmeplatten können aus verschiedenen Materialen bestehen, in der Regel ist das aber wäreleitendes Metall und Kunststoff. Es gibt auch Heizplatten aus Glas, wobei diese die Hitze nur schwer verteilen.

Für Familienfeiern und Buffets eignet sich eine Warmhalteplatte mit Teelichtern besonders gut, da sie unabhängig vom Strom verwendet werden können. Durch den meist günstigen Preis, kannst du auch mehrere Warmhalteplatten erwerben und für dein Buffet nutzen.

Wie gut werden Speisen durch Kerzenlicht gewärmt?

Vielleicht fragst du dich, ob einfache Teelichter überhaupt in der Lage sind eine größere Menge an Essen zu erwärmen.

Rein von der Wärmeabgabe können Teelichter Heißgetränke und Essen sehr gut warmhalten, aber nicht erhitzen. Das heißt deine Gerichte müssen schon warm sein, bevor du sie auf die Platte stellst.

Ein wesentlicher Knackpunkt ist, dass Teelichter immer nur an einem Punkt der Oberfläche Hitze abgeben können.

Das heißt, deine Speisen werden auch nur punktuell erwärmt. Hier kommt es wieder auf das Material des Behälter an. Ist dies nicht hitzebeständig, kann es sein, dass es gespalten wird.

Um der punktuellen Hitze entgegenzuwirken, kannst du die Oberfläche mit ein bis zwei Lagen Alufolie auslegen. Dadurch verteilt sich die Hitze etwas besser auf die ganze Plattenfläche. Einige Speisewärmer haben auch einen hitzeleitenden Aluminiumrost integriert, der die Hitze von unten besser verteilt.

Was zeichnet eine Wärmespeicherplatte aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das Prinzip einer Wärmespeicherplatte ist jenes, das dem Gerät in kurzer Zeit Wärme zugeführt wird und sie diese dann wieder an ein Gefäß abgibt. Die Dauer dieser Wärmeabgabe ist dabei nur begrenzt möglich.

Es gibt Wärmespeicherplatten aus beispielsweise Silikon, die in der Mikrowelle erwärmt werden können. Je nachdem wie lange du den Wärmer in die Mikrowelle gibst, je höher ist auch ihre Temperatur.

Für längere Buffets ist die Mikrowellenplatte aber nicht geeignet, da sie nicht genug aufgeheizt werden kann.

Vorteile
  • Einige Modelle können in der Mikrowelle erhitzt werden
  • Kabel kann entfernt werden
  • Auch im Freien nutzbar
  • Porzellanteller können schon in der Aufheizphase mit erwärmt werden
Nachteile
  • Nicht für einen langen Zeitraum einsetzbar
  • Manche Wärmer werden an der Unterseite heiß
  • Gebürstete Edelstahloberfläche kann sehr empfindlich sein
  • Kurzes Aufheizen braucht mehr Strom als Längeres

Dann gibt es noch Wärmespeicherplatten, die zunächst kurz an den Strom angeschlossen werden und dann einiges an Hitze speichern. Diese Platten haben eine Wärmeabgabezeit von ein bis zwei Stunden, dann müssen auch sie wieder an ein Stromnetzwerk angeschlossen werden.

Wärmespeicherplatten die mit einem Kabel aufgeheizt werden, können auch während des Betriebes an das Gerät angeschlossen bleiben. Der Wärmer heizt dann automatisch nach, wenn sie zu kalt geworden ist. Diese Rechauds bestehen in der Regel aus Edelstahl und Kunststoff.

Dennoch brauchen auch die Warmhalteplatten ein paar Minuten zum Aufheizen. Dies beträgt je nach Gerät und Hersteller zwischen 5 und 10 Minuten.

Was zeichnet eine elektrische Warmhalteplatte aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die elektrische Warmhalteplatte wird mit einem Kabel an den Strom angeschlossen und erreicht nach der Aufheizphase dann ihre Höchsttemperatur zwischen 60°C und 120°C.

Warmhalteplatten gibt es in größeren Formaten, auf denen du mehrere Teller und Schüsseln stellen kannst. Weil das Gerät permanent an das Stromnetz angeschlossen ist, kann hier auch eine größere Fläche konstant aufgeheizt werden.

Vorteile
  • Über einen längeren Zeitraum einsetzbar
  • Manche Modelle haben einen Temperaturregler
  • Kann auch als Tellerwärmer eingesetzt werden
  • Für Großküchen und Caterings besonders gut geeignet
Nachteile
  • Kabel kann nicht entfernt werden
  • Bei mehreren zusammenhängenden Plattenmodulen kann es zum Zerspringen der Glasplatte kommen
  • Bei manchen Geräten reicht die Kabellänge nicht aus

Elektrische Warmhalteplatten haben eine Oberfläche, die meist aus Edelstahl oder Glas besteht. Auf diesen Oberflächen ist es allerdings nicht ratsam darauf zu schneiden, da es sich nicht um Sicherheitsglas handelt.

Auch elektrische Wärmeplatten brauchen einige Minuten zum Aufheizen. Die Zeit, bis der Speisewärmer einsatzbereit ist, kann je nach Hersteller und Produkt variieren.

Heizplatte mit oder ohne Temperaturregler?

Bei einer elektrischen Warmhalteplatte solltest du dir schon vorher überlegen, ob du ein Modell mit oder ohne Temperaturregler möchtest. Generell solltest du Gerichte nicht unter 65°C servieren.

Der Vorteil bei einem Temperaturregeler besteht darin, dass du deinen Speisenwärmer auf die verschiedenen Gerichte anpassen kannst.

Suppen solltest du immer so heiß wie möglich servieren, Eier hingegen dürfen nicht anbrennen und Soßen sollten nicht gerinnen. Möchtest du solche Gerichte auf deinem Speisewärmer warm halten, ist ein Temperaturregler auf jeden Fall sinnvoll für dich.

Musst du keine Rücksicht auf die verschiedenen Wärmetemperaturen von deinem Essen nehmen, eignet sich für dich auch eine Gerät ohne Temperaturregelung. Hierbei heizt das Gerät einfach nach der Aufheizzeit auf die Höchsttemperatur auf.

Was zeichnet eine Warmhalteplatte mit Behälter aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine Warmhalteplatte mit Behälter ist im Grunde auch ein elektrischer Speisenwärmer. Nur enthält er mehrere Behälter und Rahmen, die mit einem Deckel verschlossen werden können.

Die Warmhalteplatte mit Behältern eignet sich daher besonders für Caterings und Großküchen, in denen einzelne Gerichte in größeren Behältern warm gehalten werden sollen. Die Behälter, die in der Regel aus Edelstahl bestehen, sind spülmaschinenfest.

Auch mit Temperaturregler kannst du den Buffetwärmer mit Behälter kaufen. Meistens hat dieser verschiedene Stufen, sodass du kontrollieren kannst, wie warm die Gerichte in den Behältern gehalten werden.

Vorteile
  • Veerschiedene Behältergrößen erhältlich
  • spülmaschinenfest
  • Ideal für Feiern, Caterings und Gastroküchen
Nachteile
  • Teller oder Schüsseln können nicht gewärmt werden
  • Behälter eignen sich ausschließlich für das Wärmen von Gerichten und beispielsweise nicht für den Ofen
  • Kabel kann nicht abgezogen werden

Da auch hier das Rechaud nur zum Wärmen von Essen ausgelegt ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass die Gerichte schon heiß sind, bevor du sie in die Behälter gibst.

Der Speisewärmer kann konstant an den Strom angeschlossen werden, oder nach einigen Minuten Aufheizzeit ausgesteckt werden. Entfernst du den Kabel, behält der Wärmer ungefähr 20 Minuten die Temperatur der Speisen bei, bis sie abzukühlen beginnt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Warmhalteplatten vergleichen und bewerten

Hast du dich dazu entschieden eine Warmhalteplatte zu kaufen? Dann wollen wir dir hier im Folgenden einige Kriterien aufzeigen, die dir den Kauf erleichtern sollen.

Anhand dieser Kriterien kannst du dann ganz einfach selber entscheiden, ob die entsprechende Heizplatte für dich geeignet ist oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Maximale Dauer der Wärmeabgabe
  • Oberflächentemperatur
  • Überhitzungsschutz
  • Material
  • Aufheizzeit
  • Leistung der Warmhalteplatte

In den nachfolgenden Absätzen kannst du dich genauer darüber informieren, was es mit den einzelnen Kriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Maximale Dauer der Wärmeabgabe

Je nach Typ deiner gewünschten Warmhalteplatte solltest du dir Gedanken über die maximale Dauer der Wärmeabgabe machen.

Plattentyp Dauer der Wärmeabgabe
Stövchen Unbegrenzt mit Teelicht
Warmhalteplatte mit Teelicht Unbegrenzt mit Teelicht
Wärmespeicherplatte 1-4 Stunden
Elektrische Warmhalteplatte Unbegrenzt mit Kabel
Elektrische Warmhalteplatte mit Behälter Unbegrenzt mit Kabel

Hat deine elektrischer Speisewärmer einen fixen Anschlusskabel, bleibt der Wärmer so lange warm, wie sie an das Stromnetz angeschlossen ist. Auch bei Wärmeplatten mit Teelichtern musst du lediglich irgendwann das Teelicht wechseln, dann hält sich auch hier die Wärme.

Bei Wärmespeicherplatten solltest du aber unbedingt auf die maximale Dauer der Wärmeabgabe achten, da davon deine gesamte Nutzung des Speisenwärmers abhängt.

Die Dauer der Wärmeabgabe kann von einer bis zu vier Stunden reichen. Sie ist  bei Wärmespeicherplatten beliebig verlängerbar. Wenn du die Platte wieder an das Stromnetz anschließt, wird diese wieder aufgeheizt.

Oberflächentemperatur

Die Oberflächentemperatur deines Wärmers gibt an, wie heiß dein Speisenwärmer maximal werden kann. Je nachdem welche Gerichte oder Behälter du mit dem Buffetwärmer wärmen möchtest, kann eine andere Oberflächentemperatur für dich optimal sein.

Bei Stövchen und Wärmeplatten mit Teelichtern ist die Oberflächentemperatur nicht so leicht zu bestimmen, weil diese sehr von den verwendeten Teelichtern und dem Material des Speisewärmers abhängt. Deswegen wirst du dazu auch kaum Angaben finden.

Auch bei Modellen, die in die Mikrowelle kommen, hängt die maximale Oberflächentemperatur von deinen Einstellungen ab.

Bei elektrischen Platten wird dieser Punkt aber wichtiger. Hier findest du auch nähere Angaben bei den Produkten. Die meisten elektrischen Wärmeplatten haben eine Oberflächentemperatur von 95°C – 100°C. Mehr als 100°C wirst du auch nicht so häufig verwenden müssen.

Möchtest du mit unterschiedlichen Oberflächentemperaturen arbeiten, solltest du dir ein Modell mit Temperaturregelung anschaffen. Hier kannst du die Temperatur deines Speisewärmers individuell auf die Gerichte anpassen, die du wärmen möchtest.

Überhitzungsschutz

Der Überhitzungsschutz spielt vor allem bei elektrischen Speisenwärmern und Wärmespeicherplatten eine Rolle. Vor allem wenn du das Gerät viel und auf dem Esstisch verwenden möchtest, solltest du über einen solchen Schutz nachdenken.

Ein Überhitzungsschutz ist nie eine Fehlinvestition bei deiner Heizplatte.

Er kann Schäden beim Gerät verhindern, wenn dieses zu hohe Temperaturen hat. Der Schutz besteht darin, dass der Wärmer sich automatisch abschaltet.

Überhitzungen können bei sehr langer Benutzung des Speisewärmers oder bei Bedienungsfehlern zu stande kommen. Es kann durchaus sein, dass du den Überhitzungsschutz nie brauchen wirst, dennoch ist es sinnvoll darauf zu achten, da das Gerät sonst kaputt gehen kann und auch weitere Schäden entstehen könnten.

Solltest du dir keinen Speisewärmer mit Überhitzungsschutz zulegen wollen, kannst du auch darauf achten, ob dein Speisewärmer eine Kontrollleuchte hat, die dich auf die richtigen Temperaturen hinweist.

Material

Je nach Art der Heizplatte solltest du auch auf das Material achten.

Stövchen eignen sich am besten wenn sie aus Gusseisen oder Edelstahl hergestellt sind, da diese Materialen der Wärme gut standhalten. Es gibt aber auch Stövchen aus Glas, die sich gut verwenden lassen. Wichtig ist, dass du hier auf die Verarbeitung des Materials acht gibst.

Bei Wärmeplatten mit Teelicht ist das Material ausschlaggebend für die Hitzeverteilung der Kerzen. Ist das Material der Oberfläche nicht wärmeleitend, kommt es zur punktuellen Hitze und das Essen wird nur an einem bestimmten Punkt Oberfläche des Wärmers erwärmt.

Bei elektrischen Wärmeplatten und Wärmespeicherplatten solltest du darauf achten, dass das Material der Oberfläche hitzebeständig und kratzsicher ist. Manche geschliffenen Edelstahloberflächen können nämlich sehr leicht beschädigt werden.

Bei allen Wärmeplatten solltest du auch auf das Material der Behältnisse achten, die auf die Platten gegeben werden können. Auch sie müssen alle hitzebeständig sein.

Aufheizzeit

Von der Aufheizzeit hängt es ab, wie lange du warten musst, bis deine Platte einsatzbereit ist. Dies kann je nach Art des Speisewärmers aber auch nach dem Hersteller variieren.

Ein Rechaud mit Teelichtern ist dann heiß, sobald du die Teelichter in den Wärmer gibst. Sie heizt also sofort auf die höchste Temperatur, die möglich ist, auf und bleibt dann auch auf dieser.

Bei elektrischen Wärmeplatten und Wärmespeicherplatten hängt die Aufheizzeit im Wesentlichen vom Modell ab. Zwischen 3 und 10 Minuten sollte deine Wärmer aber schon einsatzbereit sein.

Die Aufheizzeit kannst du bei manchen Platten auch dazu nutzen um Teller oder Geschirr aufzuwärmen. Ob dies gelingt hängt aber vom jeweiligen Speisewärmer und vom Geschirr ab.

Leistung der Warmhalteplatte

Wieviel Leistung ein Gerät aufnehmen kann, zeigt auch an, wie viel Strom ein Modell benötigt. Bei einem Kauf einer elektrischen Warmhalteplatte ist es daher sinnvoll, wenn du auf die Leistung des Speisewärmers achtest.

Bei Wärmespeicherplatten liegt die Leistungsaufnahmen bei 1000 Watt und höher. Hier ist sie deshalb so hoch, weil in kurzer Zeit eine bestimmte Temperatur erreicht werden muss. Ähnlich wie beim Föhn benötigt alles was schnell warm wird, eine größere Menge an Strom.

Die Wärmespeicherplatte wird aber allerdings auch nur für einige Minuten an das Stromnetz angeschlossen.

Die elektrische Heizplatte nimmt zwischen 150 und 300 Watt an Leistung auf. Hier liegt die Leistungsaufnahmen also deutlich niedriger als bei der Wärmespeicherplatte.

Dennoch solltest du auch hier bedenken, dass der elektrische Buffetwärmer permanent an das Stromnetz angeschlossen wird und daher die angegebenen Watt konstant verbraucht.

Trivia: Wissenswerte Faktoren rund um das Thema Warmhalteplatte

Wie reinige ich eine Warmhalteplatte?

Hier kommt es darauf an welchen Typ von Warmhalteplatte du hast. Nur die wenigsten Teile des Speisewärmers können in die Spülmaschine, weshalb du eine Reinigung per Hand grundsätzlich vorziehen solltest.

Grundsätzlich solltest du alle Platten regelmäßig reinigen. Idealerweise nimmst du ein weiches, feuchtes Tuch zum Säubern der Oberflächen und gehst nachher noch mit einem trockenen, weichen Tuch zur Politur darüber.

Warmhalteplatten eignen sich besonders gut für eine Feier mit Buffet. (Bildquelle: 123rf.com /82548339)

Verwende dabei aber niemals aggressive Reiniger oder alkoholhaltige Stoffe, die der Oberfläche deines Speisewärmers schaden könnten. Auch solltest du auf grobe Gerätschaften wie Eisenreiber vermeiden, da sie das Gerät schnell zerkratzen können.

Du solltest im Hinterkopf behalten, dass nicht ordnungsgemäße Reinigung die Qualität und die Lebensdauer deines Speisewärmers enorm beeinträchtigen kann.

Wie kann ich meine Warmhalteplatte noch verwenden?

Du kannst deinen Speisewärmer auch noch vielseitiger verwenden, als nur Lebensmittel warm zu halten. Hier eine Auswahl der zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten:

  • Kuvertüre schmelzen
  • Teller wärmen
  • Butter zerlassen
  • Hefeteig gehen lassen

Nicht alle Wärmeplatten eignen sich für jeden Verwendungszweck. Ob sich dein Wärmer für etwas eignet, kannst du durch einfaches Probieren herausfinden.

Wie werden Warmhalteplatten noch genannt?

Für Wärmeplatten gibt es verschiedene Namen, die unter Umständen beim Kauf etwas verwirren können. Die häufigsten synonym verwendeten Begriffe findest du hier:

Name Beschreibung
Rechaud Traditioneller Bestandteil eines Fonduesets und wird synonym zu „Warmhalteplatte“ verwendet. Allerdings wird das Rechaud in der Regel mit Brennpaste betrieben
Speisenwärmer Ein Sammelbegriff der auch für das Bain-Marie verwendet werden kann
Buffetwärmer Ein Sammelbegriff für Warmhalteplatten
Wärmeplatte Nicht mit der Kochplatte zu verwechseln, diese gibt es auch in mobiler Form
Warmhalteplatten bei Kaffeemaschinen Viele Kaffeemaschinen haben eine Heizplatte integriert, um den Kaffee warm zu halten. Sie sind aber nicht mit Speisewärmeplatten ident.
Tellerwärmer Wärmeplatten können als solche eingesetzt werden, es ist aber nicht ihre Hauptaufgabe.

Gibt es auch Warmhalteplatten mit Brennpaste?

In der Regel gibt es nur Rechauds für Fondues mit Brennpaste. In der Gastronomie werden auch Speisewärmer mit Brennpaste verwendet. Im gastronomischen Umfeld werden aber auch dementsprechend mehr Gerichte erwärmt.

Für den Hausgebrauch reichen Buffetwärmer mit Teelichtern oder elektrischen Strom aus. Diese sind meistens auch günstiger als Speisewärmer mit Brennpaste.

Auch bei den Online-Anbietern finden sich die meisten Warmhalteplatten mit Kerzen oder Strom.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.bfr.bund.de/cm/343/warmhaltetemperatur_von_speisen_sollte_ueber_65_grad_betragen.pdf


[2] https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeger%C3%A4t_(K%C3%BCchenger%C3%A4t)

Bildquelle: 123rf.com / 19103398

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